Dokumentation zu „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“

Fachtagung stattgefunden am 22. Januar 2026. Wohnen gilt als eine der zentralen Voraussetzungen, um die Integration neu zugewanderter Menschen zu unterstützen. Tatsächlich gehören jedoch Schwierigkeiten beim Übergang von der Unterbringung in den freien Wohnungsmarkt sowie Wohnungslosigkeit zu den größten Herausforderungen, vor denen Zugewanderte beim Thema Wohnen stehen. Kommunen tun sehr viel, um die Unterbringung einer großen Zahl von Zuwandernden zu leisten. Ebenso engagieren sie sich, um den Übergang von der Unterbringung in Wohnen zu unterstützen und zu begleiten. Gerade in Ballungsräumen mit angespannten Wohnungsmärkten stoßen diese kommunalen Anstrengungen jedoch an Grenzen. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Geflüchtete, auch solche mit anerkanntem Aufenthaltsstatus, insbesondere Familien mit vielen Kindern, sind daher gezwungen, teilweise über Jahre in Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Dies schafft Barrieren im Hinblick auf die Teilhabe an Bildung, Erwerbsarbeit und Gesundheitsversorgung – nicht zuletzt auch durch die häufig fehlende sozialräumliche Integration, die eine wichtige Scharnierfunktion für die gesamtgesellschaftliche Integration übernehmen kann. In der Veranstaltung sollen Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten aufgezeigt werden. Impulsgebend sind Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem titelgebenden Forschungsprojekt „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“, das das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) bearbeitet hat. Flankiert werden diese durch

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Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im AsylbLG-Bezug

Der Paritätische Gesamtverband und Save the Children Deutschland führen aktuell eine Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) durch. Ziel der Umfrage ist es, einen Überblick aus der Beratungspraxis zu bekommen, wie es um die soziale Lage von Kindern steht, die in Haushalten leben, die Asylbewerberleistungen erhalten. Beziehende von Analogleistungen sind hier ebenso ausgenommen wie unbegleitete Minderjährige, die Leistungen nach SGB VIII beziehen. Die Teilnahme dauert etwa 20 Minuten und erfolgt anonym. Die Antworten werden im Anschluss zusammengefasst und ebenfalls anonymisiert veröffentlicht. Die Umfrage ist hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Migrationsgeschichte: Mutmacher unterwegs in Schulen

Vorbilder vor Ort statt Lehrbuch Die Initiative „2hearts@school“ will junge Menschen mit Migrationshintergrund ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialen Hürden. „Ich bin tamilischer Sauerländer“, erzählt Thaksan Sothinathan vor Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Realschule in Düsseldorf und hat die Lacher sofort auf seiner Seite. Auf die Tafel im Klassenraum hat er dazu ein Bild mit seiner Vita projiziert: Sothinathans Geschichte. Darauf ist eine Kurve mit Höhen und Tiefen abgebildet und zahlreiche Symbolbilder wie Brücken, verschiedene Flaggen oder eine Gitarre. Es ist sein persönlicher Lebensweg, den er den Schülerinnen und Schülern erzählt – jungen Menschen, die, wie er, ebenfalls in beziehungsweise mit zwei Kulturen groß werden. Denn seine Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte: Schule, anschließend Ingenieur-Studium an der RWTH Aachen und aktuell Projektleiter in einer namhaften deutschen Unternehmensagentur. „Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch“, lautet seine Botschaft an die Klasse. Bildungsinitiative will jungen Migranten Mut machen – und fördern Mehr lesen…

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Ab 17.04.2025 — Neue Schulung für Laiendolmetschende

Ende April/ Anfang Mai beginnt eine neue Schulung für Laiendolmetschende. Im Anhang finden Sie einen Flyer. Diesen dürfen Sie gern verteilen auf allen Kanälen. Zusätzlich finden Sie das Anmeldeformular, welches Interessierte gern an uns per Email senden dürfen. Wenn Sie selbst Interesse haben an der Schulung teilzunehmen als Fachkraft (Simulation von Gespräch) – melden Sie sich gern beim WIR Vielfaltzentrum mit Ihrem Wunschdatum und Uhrzeit.

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Schlussbericht des Projekts „Wohnen statt Unterbringung“ (PraxisForum Wohnen)

Liebes Netzwerk, das Jahr neigt sich dem Ende zu – und damit auch die Laufzeit unseres bundesweiten Projekts „Wohnen statt Unterbringung“. Einige von Ihnen durften wir am Dienstag noch einmal persönlich bei unserer offiziellen Abschlussveranstaltung begrüßen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Gemeinsam mit Ihnen haben wir in den letzten drei Jahren zahlreiche Impulse gesetzt, wertvolle Erfahrungen gesammelt und neue Perspektiven an der Schnittstelle von Migration und Wohnen entwickeln. Zum Projektabschluss möchten wir Ihnen daher noch weitere Impulse, Good Practice Beispiele sowie etwas Lesestoff mit auf den Weg geben. Wir freuen uns daher sehr, Ihnen unsere Abschlussdokumentation und zentrale Wissensplattform vorstellen zu dürfen: Die Abschlussdokumentation unseres Projekts ist ab sofort verfügbar: wissen_teilen-teilhabe_staerken-wohnraum_sichern_Projektbuch_WosU.pdf Die Wissensplattform an der Schnittstelle von Migration und Wohnen ist jetzt online: https://wohnen-statt-unterbringung.de/ Aufbauend auf unserem Praxisbuch “selbst. bestimmt. wohnen.” bündelt die Wissensplattform praxisrelevantes Wissen, Materialien und Good-Practice-Beispiele und lebt von Ihrer Beteiligung. Wenn Sie an der Schnittstelle zwischen Migrationsarbeit und Wohnungsnotfalle tätig sind und ein Projekt oder Angebot in diesem Bereich umsetzen, laden wir Sie herzlich ein, Teil der Wissensplattform zu werden! Zugleich freuen wir uns, dass einige der angestoßenen Bündnisse und Ansätze auch im neuen Jahr weiter fortgeführt werden können und wir Sie schon heute auf ein paar Termine im neuen Jahr aufmerksam machen und herzlich dazu einladen möchten: Digitales Vernetzungstreffen zur Ansprache von Vermieter:innen

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Neuauflage der Arbeitshilfe „Grundlagen des Asylverfahrens“

Der Paritätische Gesamtverband hat die Arbeitshilfe „Grundlagen des Asylverfahrens“ in einer überarbeiteten Fassung veröffentlicht. Die Publikation bietet einen kompakten, praxisorientierten Überblick zu wesentlichen rechtlichen Grundlagen und Abläufen des Asylverfahrens in Deutschland. Thematisiert werden u. a. Zuständigkeiten, Ablauf und Rechtsgrundlagen des Verfahrens, Rolle und Rechte der Beteiligten sowie zentrale Verfahrensschritte wie die Anhörung und Entscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Die Handreichung richtet sich insbesondere an Beratende und alle, die Geflüchtete im Asylverfahren unterstützen möchten und grundlegende Orientierung suchen. Sie ist hier abrufbar.

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Migration als Chance – Ein Aufruf aus den Kommunen an die Bundesregierung

Aufruf Aufruf aus den Kommunen an die Bundesregierung: Migration als Chance begreifen! Wir, Bürgermeister:innen und Dezernent:innen deutscher Städte und Gemeinden, erleben täglich die Realität von Flucht und Migration. Menschen, die zu uns kommen, stärken unsere Städte und Gemeinden kulturell, sozial und wirtschaftlich. Wir appellieren wir an die Bundesregierung, Flucht und Migration als große Chance für die Zukunft unseres Landes zu sehen. Wir sind Sichere Häfen und wir fordern, dass unsere Arbeit durch eine vernünftige und menschliche Flucht- und Migrationspolitik unterstützt wird. Wir fordern: Verlässliche Finanzierung: Wir brauchen eine solide, dauerhafte finanzielle Unterstützung vom Bund, um die Aufnahme und Integration von Geflüchteten nachhaltig zu gestalten. Schnellere Integration in den Arbeitsmarkt: Geflüchtete müssen so schnell wie möglich arbeiten dürfen. Wir fordern die umgehende Erteilung von Arbeitserlaubnissen, eine unbürokratische Anerkennung von Qualifikationen und eine Abschaffung von Arbeitsverboten. Effizientere Behörden: Die Ausländerbehörden müssen personell und digital gestärkt werden, um Anträge zügiger zu bearbeiten. Wir benötigen mehr eigene Entscheidungsspielräume, um die Prozesse zu beschleunigen. Menschenrechte schützen: Wir fordern faire Asylverfahren und einen besonderen Schutz für vulnerable Gruppen wie Kinder und traumatisierte Menschen. Das Wohl der Familie und die Einhaltung der Menschenrechte müssen oberste Priorität haben. Wohnraum und faire Verteilung: Es braucht dringend einen Schub im sozialen Wohnungsbau, damit alle Menschen

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Neues Bündnis „Bildung statt Abschiebung“ in Hessen

Aufgrund der immer härteren Abschiebepolitik in Hessen, insbesondere der immer wieder vorkommenden Abschiebungen direkt aus Schulen, hat sich ein Bündnis „Bildung statt Abschiebung“ formiert, dem u.a. die GEW, die Landesschüler*innenvertretung, der Hessische Flüchtlingsrat und die Diakonie Hessen angehören. Das Bündnis hat diese Resolution verabschiedet. Sie soll am 08.12.2025 im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt offiziell veröffentlicht werden. Initiativen und Vereine, Arbeitgeber*innen, Privatpersonen, Parteien – alle sind eingeladen und aufgerufen, das Ansinnen der Resolution mitzutragen und zu unterstützen. Die Unterzeichnung soll bis zum 01.12.2025 erfolgen. Zwar kann die Resolution auch noch danach unterzeichnet werden, aber die entsprechenden Unterzeichnungen können dann nicht mehr bei der Pressekonferenz am 08.12.2025 berücksichtigt werden. Wer die Resolution unterzeichnen möchte, kann dies mit einer Mitteilung per Email an die GEW tun. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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