Online-Schulungen des Hessischen Flüchtlingsrates im April 2021

Mi, 14.04.: Entwicklungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht Referent: Timmo Scherenberg Das Deutsche Asyl- und Aufenthaltsrecht ist in einem ständigen Wandel begriffen, insbesondere in den letzten Jahren gab es eine Vielzahl an Gesetzesänderungen und –verschärfungen. Doch davor gab es auch eine Zeit, in der spürbare Verbesserungen im Gesetz erstritten werden konnten. Und auf der anderen Seite gab es früher auch Regelungen, die so restriktiv waren, dass man sich das aus heutiger Perspektive gar nicht mehr vorstellen kann. Um das, was wir derzeit an Regelwerk haben, besser einordnen zu können, ist es daher mitunter hilfreich, auch das vergangene in Erinnerung zu rufen. Ein ganz großer Bogen in losen Anekdoten von der Residenzpflicht über Arbeitsverbote, Sichere Herkunftsländer und Gute Bleibeperspektive bis hin zum Bleiberecht. Mi, 28.04.: Ausbildungsduldung und Beschäftigungsduldung Referentin: Jana Borusko Geduldete Personen können über eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder über Ausbildungsaufnahme ihren Aufenthalt sichern. Arbeitet eine geduldete Person eine Weile, so kann sie unter Umständen eine Beschäftigungsduldung beantragen, durch die sie vor einer Abschiebung geschützt ist. Dasselbe gilt für die Aufnahme einer Ausbildung: die Erteilung einer Ausbildungsduldung schützt Geduldete für die gesamte Ausbildungsdauer vor aufenthaltsbeendenden Maßnahmen. Die Zugänge zu den jeweiligen Duldungen sind allerdings an einige Voraussetzungen geknüpft. In der Schulung werden

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Online-Schulung zum Thema „das Asylverfahren“

Datum: 24.03.21, ab 18h Ob Menschen, die aus ihrem Heimatland geflohen sind, in Deutschland Schutz erhalten, stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Rahmen des Asylverfahrens fest. In diesem Grundlagen-Seminar beschäftigen wir uns mit dem Ablauf des Asylverfahrens, den Rechten und Mitwirkungspflichten der Antragsteller sowie den Aufgaben der zuständigen Sachbearbeiter auf Behördenseite. Ganz explizit widmen wir uns auch der Frage, wer aus welchen Gründen einen Schutzstatus zugesprochen bekommt (materielles Asylrecht), und werfen einen Blick auf die aktuelle Entscheidungspraxis des Bamf. Referentin: Anna Hartnagel, HFR Moderation: André Heerling, HFR ——- Ablauf/Organisation: Wir arbeiten über das Programm „zoom“. Der Download des Programms auf PC oder Handy ist kostenlos und empfehlenswert. Alternativ kann man auch über den Internetbrowser an den Schulungen teilnehmen, wozu kein Programmdownload erforderlich ist. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die für alle Veranstaltungen gleichbleibenden Zugangsdaten lauten: https://us02web.zoom.us/j/83792326907?pwd=MGs5V1NBRXBhZkJQTHpjaTFVeklsUT09 Meeting-ID: 837 9232 6907 Passwort: 176617 Der Zutritt zum virtuellen Meetingraum wird jeweils einige Minuten vor Seminarbeginn möglich sein. Um einen störungsfreien Ablauf zu garantieren, werden die Mikrophone und Kameras aller Teilnehmer*innen bei Zutritt zum Seminar ausgeschaltet sein. Wir bitten darum, diese Einstellung nicht zu verändern. Fragen können während des Seminars jederzeit über die Chatfunktion an die Moderation gerichtet werden. Die

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Samstag 20.03. – Kommunikation mit Menschen aus Schamkulturen von Dr. Doris Lenhard

“Kommunikation mit Menschen aus Schamkulturen” (Modul B) findet am Samstag, 20.März von 10.00 – 17.00 Uhr online auf Zoom statt. Interkulturelle Kommunikation, Hoher und niedriger Kontext, Wahrnehmungsstrategien Indirekte Kommunikation verstehen lernen Scham, Ehre, Respekt und Höflichkeit: Tabus und Körpersprache; Gastfreundschaft geben und nehmen; Konfliktpotenziale und Konfliktlösungsstrategien Fallbeispiele Sozialisiation: Familienbilder, Kindheit; Schule, Ausbildung; Arbeitssituation in den Herkunftsländern; Hindernisse beruflicher Integration Dos and Don‘ts Nähere Informationen und Kosten findet man auf kulturconnect.de. Die Trainings von Dr. Lenhard haben viele Engagierte in der Flüchtlingsarbeit in MTK (und woanders) begeistert und geholfen.

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Solidarisch sein! Gegen Rassismus, Antisemitismus und Hass. Vortrag und Diskussion mit Ahmad Mansour

Warum wir beides bekämpfen müssen: Religiösen Extremismus und Rechtsextremismus Am Donnerstag den 25. 03. 2021,  19:00 – 21:30 Uhr Die Veranstaltung findet als Zoomkonferenz statt. Anmeldungen bitte an winfried.kaendler(at)ekhn.de. Der Link zur Konferenz wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt. Gleichzeitig wird der Vortrag auch auf dem YouTube-Kanal des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt übertragen: https://youtu.be/kdM7SmvSZbU Was heißt Solidarität in Zeiten wie diesen? Der bundesweit bekannte Berliner Psychologe und Extremismus-Experte Ahmad Mansour traf am Tag nach dem Anschlag in Hanau bei einem Workshop Schülerinnen und Schüler, die sich vor Aufregung kaum konzentrieren konnten. Sie wollten reden und verstehen, was kaum zu verstehen ist. Erfahrungen wie diese macht Ahmad Mansour häufig. Er ist vor Ort und erlebt unmittelbar, wie sich Lehrer und Eltern überfordert, Jugendliche hingegen im Stich gelassen fühlen. Wie können wir sprechen über Extremismus und Hass, über Ängste und Befürchtungen? Solidarität ist gefragt, sowohl beim Staat als auch bei der Gesellschaft. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft! ein eindrücklicher Appell. Veranstalter: Darmstädter Netzwerk für politische Bildung (Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt, Volkshochschule Darmstadt, Kath. Bildungszentrum nr30, ASTA der HDA)

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Trainingsangebote für Empathische Kommunikation

Empathische Kommunikation hilft bei Behördentreffen, Umgang mit Geflüchteten, Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und auch mit Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen. Die nächsten Termine für die Empathische Kommunikation Workshops von Peter Horst Schmidt, der Trainer von Hand-In-Hand 8, sind: 29.02.2020 Empathische Kommunikation beim Volksbildungsverein in Hofheim Tagesworkshop 09h30-16h30 Anmeldung direkt beim VBV 21.03.2020 Professioneller Umgang mit Konflikten in Bad Soden-Altenhain Tagesworkshop 09h30-16h30 Anmeldung über eventbrite 31.03./01.04.2020 Empathische Kommunikation beim Kulturkreis in Sulzbach (Bürgerzentrum Frankfurter Hof) 2-Abende je 17h30 – 21h00 Anmeldung direkt beim Kulturkreis Nähere Informationen auf Schmitt Mediation.

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Protokoll Wirtschaft integriert Austauschtreffen MTK und HTK am 06.12.

Folgende Aspekte wurden auf dem Treffen besprochen: Im laufenden Jahr 2019 haben an den drei Frankfurter Standorten (Lehrbaustelle Niederrad, Berufs- und Technologiezentrum HWK und FaPrik) 5 Gruppen in der BerufsorientierungPlus mit fast 76 Teilnehmenden das Projekt durchlaufen. Aktuell werden am BWHW Standort Bad Homburg 3 EQPlus– und 38 ABPlus Teilnehmende betreut. Am BWHW Standort Hofheim nehmen 2 EQPlus– und 35 ABPlus am Projekt teil. Zwei wesentliche Neuerungen haben 2019 das Projekt positiv geprägt. Zum einen der Wegfall der Altersgrenze und zum anderen die Erweiterung der Projektlaufzeit der regulären Berufsorientierung um einen vierten, intensiven Monat der Kompetenzfeststellung. Des Weiteren hat das BWHW in diesem Jahr die Themen „berufsbezogene Sprachförderung“ und „sprachsensibler Fachunterricht“  stark in den Fokus genommen. Es wurden verschiedene Maßnahmen eingeleitet (z.B. Erstellung von Wortschätze verschiedener Berufsfelder [abrufbar unter https://www.wirtschaft-integriert.de/downloads/berufsbezogene-sprachfoerderung/], Schulungen der Fachlehrer, Schulung und Etablierung von Sprach-Multiplikatoren für die fachliche Unterstützung an den Standorten etc.), die erste positive Auswirkungen zeigen und die im kommenden Jahr weiter fortgeführt werden. Die Einstiegsqualifizierung wird weiterhin von allen Akteuren als sinnvolles Instrument und in vielen Fällen wichtigen Zwischenschritt vor der Ausbildung gesehen. In der Brühlwiesenschule wird im Februar 2020 ein „Vorbildertag“ stattfinden, an dem sich auch das BWHW mit ABPlus Teilnehmer beteiligen wird. Im kommenden Jahr 2020 sind in

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Neue Fortbildungsangebote für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit – Hand in Hand 8.0

Mit der Auflage 8.0 geht das Fortbildungsangebot von Hand in Hand in seine letzte Runde. Vier Jahre lang hat das Dekanat Kronberg in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Main-Taunus und der katholischen Kirche in der Region sein kostenfreies Fortbildungsprogramm für freiwillig Engagierte in der Flüchtlingsarbeit angeboten. Für das 2. Halbjahr 2019 halten wir folgende Themenschwerpunkte für Sie bereit:     –  Von der Seele spielen (13.09.2019) –  Professioneller Umgang mit Konflikten (20.09.2019) –  Reich beschenkt – die eigenen Stärken entdecken (17.10.2019  + 30.10.2019) –  Kulturelle und individuelle Vielfalt in Familien (25.10.2019) –  Identitätsklärung und Mitwirkungspflichten (20.11.2019) –  Wie kann es weitergehen für zugewanderte junge Menschen (28.11.2019)     Hier finden Sie einen Flyer mit näheren Informationen zu den Veranstaltungen und dem jeweiligen Anmeldeverfahren. 

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Berufsorientierung für Flüchtlinge

Berufsorientierung eröffnet Geflüchteten und Zugewanderten Wege in eine Berufsausbildung.Mit der „Berufsorientierung für Flüchtlinge – BOF“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werdenjunge Geflüchtete und Zugewanderte auf ihrem Weg in eine Ausbildung unterstützt. Während der bis zu 26-wöchigen BOFKurse lernen die Teilnehmenden Fachsprache und Fachkenntnisse für den angestrebten Ausbildungsberuf und werden voneiner sozialpädagogischen Begleitung individuell betreut. Um mehr Informationen über dieses Programm zu bekommen, können sie den Flyer als PDF angucken oder auf der Webseite nachlesen

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Hand in Hand 7: Fortbildungsangebote für freiwillig Engagierte in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit

mit dem Fortbildungsprogramm Hand in Hand 7.0 setzt das Dekanat Kronberg in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Main-Taunus und der katholischen Kirche in der Region sein kostenfreies Fortbildungsprogramm für freiwillige Engagierte in der Flüchtlingsarbeit fort. Das Angebot hält im 1. Halbjahr 2019  folgende Themenschwerpunkte für Sie bereit: §  Kulturelle und individuelle Vielfalt in Familien (15.02.2019) §  Angebote und Perspektiven für junge zugewanderte Menschen (07.03.2019) §  Arbeit finden, aber wie? (27.03.2019) §  Umgang mit häuslicher Gewalt (10.04.2019) §  Vorbereitung auf Gerichtsverfahren (07.05.2019) §  Soziale Ungleichheit und Rechtspopulismus (10.05.2019) HIER finden Sie einen Flyer mit näheren Informationen zu den Veranstaltungen und dem jeweiligen Anmeldeverfahren. Sollten Sie Interesse haben, freuen wir uns über eine verbindliche Anmeldung Ihrerseits.  

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