Seebrücke-Aufruf 5.4. #LeaveNoOneBehind

Weiterleitung der Seebrücke Frankfurt zu einer Aktion am kommenden Sonntag Nachmittag: Wir rufen am Sonntag, 5.4.2020 anlässlich des bundesweiten Seebrücke-Aktionstags zur Evakuierung der Menschen aus den griechischen Lagern auch in Frankfurt zu Aktionen auf. Versammlungen von Menschenmengen sind zurzeit unverantwortlich. Genauso unverantwortlich wäre es aber, angesichts der sich weiter zuspitzenden humanitären Katastrophe, nicht zu protestieren. Wenn wir nicht gemeinsam demonstrieren können, dann machen wir es einzeln! Wenn wir uns mit zwei Metern Abstand an der Supermarktkasse anstellen können, dann können wir das auch für Solidarität! In den Lagern auf den griechischen Inseln müssen weiterhin über 40.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen ausharren. Die deutsche Regierung muss jetzt handeln, sie muss jetzt evakuieren! Und sie kann es: Weltweit wurden zehntausende deutsche Tourist*innen mit Flugzeugen zurückgeholt. Wir fordern eine Evakuierung der Menschen aus den Lagern auf den griechischen Inseln: Charterflüge jetzt! Mehr als 140 aufnahmebereite Sichere Häfen sagen: #WirhabenPlatz. Platz für Menschen, die auf den griechischen Inseln, auf dem Balkan oder andernorts schutzlos sind. Es geht darum, alle menschenwürdig unterzubringen. Die verordneten Schutzmaßnahmen müssen auch den Menschen, die kein Zuhause haben, ermöglicht werden und nicht erst dann, wenn sie unter Coronaverdacht stehen. Andere Städte haben es schon vorgemacht: Wir bilden eine kollektive Formation.

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Aktionen und Hilfenetzwerke im Main-Taunus-Kreis – Stand 02.04.2020

Bad Soden Bürgerhilfe organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge, etc. Telefonischer Kontakt unter: 0172 1835197 website: https://www.bad-soden.de/fuer-die-buerger/senioren/buergerhilfe-bad-soden/ Eppstein In den Kirchorten gibt es Aktionen zur Nachbarschaftshilfe zur Organisation von Unterstützung beim Einkaufen oder bei Arztbesuchen, etc. Kontakt über das Pfarrbüro: Telefon: 06198-32046 oder-32047, E-Mail: pfarrbuero(at)katholisches-eppstein.de website: https://www.katholisches-eppstein.de/kath_eppstein/main/aktuelles/aus-der-gemeinde/ Eschborn Aktion der Kirchengemeinde mit den Pfadfindern: organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge, etc. Telefonischer Kontakt, Koordination Frau Liebetanz: 06196 41388 Aktion der Stadt Eschborn organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge, etc. Telefonischer Kontakt: 06196 490-320, -343 oder -857 website: https://www.eschborn.de/aktuelles/detail/News/ich-will-helfen-initiative-gegruendet/ Flörsheim KJG Wicker organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge etc., Kontakt über Bistumsprojekt „Uns schickt der Himmel“. Telefon: 06431 295855, E-Mail: uns-schickt-der-himmel(at)bistumlimburg.de Mehrgenerationentreff (MGT) bietet eine Hilfebörse (Einkaufen, Hund ausführen, Apotheke gehen, etc.) an. Kontakt: Lucia Haug, Tel. 06145 955-401, E-Mail: mgt(at)floersheim-main.de Website: https://www.floersheim-main.de/Freizeit-Kultur/Mehrgenerationentreff/Nachbarschaftshilfe evangelische Kirche bietet auch Hilfe an. Kontakt: Pfarrer Martin Hanauer und Pfarrbüro: Telefon: 06145-7727. E-Mail: kirchengemeinde.floersheim(at)ekhn.de Caritas-Seniorenberatungsstelle hat die telefonischen Sprechstunden erweitert: Montag – Mittwoch: 8.30 – 12 Uhr, Donnerstag: 15 – 18 Uhr und vermittelt. Kontakt Frau Müller, Frau Dickhaus. Tel. 06145 955-341, E-Mail seniorenberatung.floersheim(at)caritas-main-taunus.de Hattersheim LENA (Lebendige Nachbarschaft) organisiert Hilfen. Kontakt: Seniorenberatungsstelle Herr Leichtfuß Tel. 06190/9344638, E-Mail: seniorenberatung(at)hattersheim.net website: https://www.hattersheim.de/altmuenstermuehle Hochheim Aktion

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Hilfe für Mina: Aufruf der Gemeindecaritas der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Hofheim- Kriftel

Hilfe für Mina Mina ist ein 6-jähriges irakisches Mädchen, das mit ihrer Familie in Kriftel wohnt. Sie ist an einem Gehirntumor erkrankt, der äußerst selten ist (so genannter DIPG Tumor). Er tritt pro Jahr nur bei ca. 300 Kindern auf. Dazu kommt, dass es derzeit keine realistischen Heilungschancen zu geben scheint. Sie erhielt eine Bestrahlungstherapie, die nun abgeschlossen ist. Es gibt jedoch ein neues Medikament aus den USA, es heißt ONC201. Es basiert auf einer neuen Wirkstofffamilie, die als Imipridone bezeichnet wird. Dieses Medikament ist jedoch in Deutschland (noch) nicht zugelassen. So muss es privat bezahlt werden. Es ist sehr teuer, eine Charge von 4 Tabletten kostet 850 €. Es sollen pro Woche 2 Tabletten eingenommen werden und das über wenigstens 3 Monate. Erst dann soll ein MRT zeigen, ob es positive Veränderungen gibt. Wir bitten um Hilfe für Mina. Vielleicht ist es durch dieses Medikament möglich, ihr Leben zu erhalten. Wir sind dankbar über jegliche größere oder kleinere Unterstützung. Bitte spenden Sie auf unser Caritaskonto: Caritas St. Peter und Paul, Hofheim – Kriftel DE18 5105 0015 0200 1676 90 bei der Naspa Verwendungszweck: „Mina“ Wichtiger Hinweis Leider können wir als Pfarrei für diesen Verwendungszweck keine eigenen Spendenbescheinigungen ausstellen. Die

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Petition des Runden Tisches des MTK „Viele Kulturen – eine Zukunft“ an den Hessischen Landtag: „Evakuierung von Kindern und deren Familien aus den Flüchtlingslagern in Griechenland“

25. März 2020 In den Flüchtlingslagern auf den ägäischen Inseln Griechenlands leben laut UNHCR derzeit 40.900 Geflüchtete, darunter 13.900 Kinder, 1.946 davon ohne ihre Eltern.[1] Allein im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos leben sieben Mal mehr Menschen als es ursprünglich beherbergen sollte. Eine adäquate Gesundheitsversorgung, notwendige Hygienemaßnahmen und psychologische Unterstützung sind nicht gewährleistet, die Versorgung mit Lebensmitteln ist ungenügend. Zugang zu Bildung und die Schaffung von Zukunftsperspektiven kaum möglich. Dies sind Lebensumstände, die mit den Menschenrechten, mit der UN-Kinderrechtskonvention und mit EU-Recht nicht vereinbar sind. Eine weitere Zuspitzung der humanitären Krise angesichts der Corona-Pandemie ist abzusehen. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Die im Runden Tisch „Viele Kulturen – eine Zukunft“ aktiven Flüchtlingsinitiativen im Main-Taunus-Kreis unterstreichen ihre Bereitschaft, sich –  wie auch in den letzten Jahren –  weiter intensiv für die nachhaltige und umfassende Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft zu engagieren. Die notwendigen Angebote, Strukturen und Kapazitäten sowie haupt- wie ehrenamtliches Engagement sind vorhanden. Lassen Sie uns dies dafür einsetzen, Menschen auch weiterhin Schutz und Perspektiven zu bieten. Daher fordert der Runde Tisch Main-Taunus „Viele Kulturen – eine Zukunft“‘[2] die hessische Landesregierung nachdrücklich auf, sich trotz der enormen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie aktiv für die unverzügliche Evakuierung zumindest der Kinder und deren

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Informationen zu ausländerrechtlichen Auswirkungen der Corona-Krise

Keine Zustellung ablehnender Bescheide bis Ostern mit Ausnahme von Dublin-Bescheiden Das BamF hat Folgendes angekündigt: Bis Ostern werden wegen der Corona-Pandemie keine Bescheide zugestellt, mit denen Anträge als einfach oder offensichtlich unbegründet abgelehnt werden. Auch Unzulässigkeits-Bescheide nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 AsylG (u.a. Bescheide wegen internationalen Schutzes in Europa oder bei Folge- und Zweitanträgen) werden bis dahin nicht zugestellt. Weiterhin zugestellt werden dagegen Entscheidungen im Dublin-Verfahren, da die Rücküberstellungsfrist mit der Zustimmung des eigentlich zuständigen Mitgliedstaates zur Rücknahme zu laufen beginnt. Ob gegen einen Dublin-Bescheid gerichtlich vorgegangen werden sollte, muss genau geprüft werden. Das BamF ist dazu übergegangen, bei Klageverfahren die Rücküberstellungsfrist auszusetzen. Diese setzt dann erst wieder nach Abschluss des Verfahrens ein. Dublin-Abschiebungen sind wegen der Pandemie aktuell aber ohnehin ausgesetzt. Solange sich daran nichts ändert, könnte also ohne Klageverfahren die Rücküberstellungsfrist einfach ablaufen. Ob es gleichwohl sinnvoll sein könnte, eine Klage anzustreben, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Hier sollte unbedingt anwaltlicher Rat eingeholt oder Rücksprache gehalten werden mit der Verfahrensberatungsstelle des Sozialbüros und des Dekanats. Bei diesem sollte die Kontaktaufnahme unbedingt telefonisch erfolgen. Für persönliche Vorsprachen ist die Beratungsstelle gegenwärtig geschlossen. Licht und Schatten in BMI-Erlass zum Aufenthaltsrecht in der Pandemie Das Bundesinnenministerium (BMI) hat einen Runderlass herausgegeben,

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Informationen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten in 9 Sprachen

Folgende Informationen des HMSI sind weiter unten in 9 Sprachen aufgeführt: Die Übersetzungen beziehen sich auf § 1 Abs. 1 der 1. CoronaVO: “Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus Vom 13. März 2020 Aufgrund des § 32 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148), verord-net die Landesregierung: § 1 (1) Für Personen, die sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2—Virus aufgehalten haben, wird eine Absonderung nach § 30 Abs. 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes in der eigenen Häuslichkeit allgemein angeordnet. Für Personen mit Wohnsitz außer-halb Hessens, auf die die Voraussetzungen aus Satz 1 zutreffen, wird ein berufliches Tätigkeitsverbot auf dem Gebiet des Landes Hessen nach § 31 Satz 1 des Infektions-schutzgesetzes allgemein angeordnet.”  Ergänzt ist der Hinweis, dass Verstöße mit einem Bußgeld bis 25.000 EUR und sogar Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft werden können.   Englisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_englisch-1 Französisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_franzosisch Italienisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_italienisch Polnisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_polnisch Rumänisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_rumanisch Russisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_russisch Spanisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_spanisch Türkisch 20_03_27_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_turkisch Kasachisch 20_03_30_pdf_hessen_corona_reiseruckkehrer_kasachisch

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Infos zu Corona – mehrsprachig und in leichter Sprache

Hier finden Sie Informationen des Landes Hessen, Maßnahmen der Regierung und Ansprachen der Bundeskanzlerin, Nachrichtenmeldungen, laufend aktualisierte Online-Informationsportale, themenübergreifende Informationen zum Coronavirus, Informationen zum Infektionsschutz und zur Hygiene, zu Symptomen und Handlungsoptionen bei Infektionsverdacht, Informationen für Schwangere, chronisch Erkrankte und immunsupprimierte Personen, und vieles mehr. 2020-03-23 mehrsprachige Corona-Infos-1

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Informationen des Main-Taunus-Kreises an die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe

Lesen Sie im folgenden die Informationen des Main-Taunus-Kreises an die Ehrenamtlichen: 1. Umgang der Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften mit Erkrankungssymptomen Für Flüchtlinge gibt es keine Sonderregelung. Wie alle Menschen in Deutschland, die befürchten, krank zu sein, soll der Hausarzt oder der ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 angerufen werden. Sollten die Deutschkenntnisse nicht ausreichend sein, kann eine dritte Person ihres Vertrauens das Telefonat führen. Uns sind keine Anlaufstellen für Ausländer ohne deutsche Sprachkenntnisse bekannt. Wie bei allen Kontakten zu Institutionen etc. müssen sich hier Ausländer eines Sprachmittlers bedienen. In den Gemeinschaftsunterkünften haben wir nochmals die Hygieneregeln ausgehängt. Sofern Ihnen bekannt wird, dass ein Bewohner in einem Risikogebiet war oder einer infizierten Person Kontakt hatte, informieren Sie uns bitte. Hier nochmal die Informationsseite des Robert-Koch-Instituts: Laut Information des Robert-Koch-Instituts kann von einem Infektions-Verdacht ausgegangen werden in folgenden Fällen: • epidemiologischer Zusammenhang mit einer labordiagnostisch nachgewiesenen Infektion beim Menschen durch Mensch-zu-MenschÜbertragung – Versorgung bzw. Pflege einer Person, insbesondere durch medizinisches Personal oder Familienmitglieder – Aufenthalt am selben Ort (z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, Wohnung/Haushalt, erweiterter Familienkreis, Krankenhaus, andere Wohn- Einrichtung, Kaserne oder Ferienlager) wie eine Person, während diese symptomatisch war. • Aufenthalt in einem Risikogebiet Der Aufenthalt in einem Risikogebiet ist definiert als Reise

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Hinweis des BAMF: Befragungen im Widerufsverfahren ausgesetzt; Anhörung im Asylverfahren nur nach negativem Test

Nachfolgend der aktuellste Hinweis des BAMF zu Anhörungen in Asylverfahren und Widerrufsverfahren: Sollte jemand in den kommenden Tagen einen Termin beim BAMF haben, sollte am besten vorher Kontakt mit dem BAMF aufgenommen und geklärt werden, ob der Termin auch tatsächlich stattfindet. Befragungen im Widerrufsverfahren hat das BAMF zunächst bis zum 29.03.2020 ausgesetzt. Antragsannahmen und Anhörungen im Asylverfahren finden derzeit nur statt, wenn entweder ein negativer Test auf COVID-19 bei Antragstellenden vorliegt oder eine vorherige 14-tägige Karenzzeit vor Antragstellung bzw. Anhörung gegeben ist. Aufgrund der äußerst dynamischen Entwicklung ist derzeit jedoch nicht auszuschließen, dass Antragsannahmen oder Anhörungen auch kurzfristig abgesagt werden müssen. Details finden Sie hier.

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