26. Oktober 2021 — “Kabul, City in the Wind” — Online Filmvorführung und Filmgespräch

Die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen lädt ein: Kabul, City in the Wind Online Filmvorführung und Filmgespräch Dienstag, 26. Oktober 2021, 19.00 Uhr Afshin, so erklärt es ihm sein Vater, ist jetzt der Mann im Haus. Der Vater, ein Ex-Soldat, muss das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Seine Kaserne wurde zum Ziel der Taliban; kaum einer überlebte den Anschlag. Der Teenager Afshin trägt nun die Verantwortung für das immer wieder undichte Hausdach, er muss die Einkäufe erledigen und den vertrockneten Baum wässern. Auf seinen kleinen Bruder Benjamin soll er auch Acht geben. Über all dem hängt tief und malerisch der staubige Himmel Kabuls. Selbstmordanschläge sind Alltag. Abas, der Busfahrer, ringt mit seiner Schuldenlast und flieht in den Drogenrausch. In seinem Debütfilm komponiert Aboozar Amini sensibel beobachtete Situationen und ebenso ästhetische wie schmerzhafte Impressionen aus dem afghanischen Alltag zu einer filmischen Sinfonie. Der Filmemacher Dirk Schäfer spricht mit der Afghanistan-Referentin von Medico International,  Eva Bitterlich, über den Film wie auch über die aktuelle Situation nach der erneuten Machtübernahme der Taliban in Afghanistan. Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich. Verfolgen Sie das Gespräch per Livestream auf unserem Youtube-Kanal und diskutieren Sie mit: boell-hessen.de/youtube/ Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe Böll Kino.

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Interkultureller Kalender 2022 vom BAMF jetzt verfügbar

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist ein Interkultureller Kalender für das Jahr 2022 beziehbar. Er zeigt die Vielfalt von Feier- und Gedenktagen der verschiedenen Religionen und Kulturen, die es in Deutschland gibt. Der Kalender enthält neben den bedeutendsten Feiertagen aus Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, der Sikhs und Jesiden auch gesetzliche und sonstige Gedenktage verschiedener kultureller Traditionen. Auf dieser Internetseite des BAMF kann der Kalender als pdf-Datei heruntergeladen werden. Man kann ihn aber auch in den Größen DIN A4 und DIN A3 über diese Seite bestellen.

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Online-Fachtagung des Sigmund-Freud-Instituts am 19.11.2021 zur Arbeit mit besonders vulnerablen Geflüchteten

Das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt bietet in Kooperation mit einer Reihe weiterer Organisationen am Freitag, den 19.11.2021, von 9:00 bis 16:30 Uhr eine Online-Fachtagung zum Thema “Meine Arbeit und Ich – Ich und meine Arbeit. Vulnerable Gruppen in der Hilfe zu Geflüchteten”. In der Veranstaltung sollen die Nöte, Hilfebedarfe und Ressourcen von besonders vulnerablen Gruppen unter den Geflüchteten beleuchtet werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per Email bis zum 25.10.2021 ist erforderlich. Nähere Informationen sind im Flyer zur Veranstaltung zu finden.

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Fortbildung zu Afghanistan am 14.10. ausgebucht – Wiederholung am 25.10.2021

Die Veranstaltung “Afghanistan – eine Herausforderung für Betroffene und Beratungsstellen” ist aufgrund der starken Nachfrage bereits ausgebucht. Eine Anmeldung dazu ist nicht mehr möglich. Die Veranstaltung soll jedoch am 25.10.2021 von 9:00 bis 13:00 Uhr wiederholt werden. An einer Teilnahme Interessierten wird dringend empfohlen, sich auf dieser Seite des Caritas Verbandes für die Diözese Limburg auf dem Laufenden zu halten. Über die Seite wird auch die Anmeldung erfolgen.

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Neu! Entspannungsgruppen bei FATRA

wir in FATRA möchten Sie gerne auf unser neues Gruppenangebot aufmerksam machen.  Das Angebot richtet sich an volljährige Geflüchtete, die Farsi oder Deutsch verstehen und sprechen. Es wird zwei kleine Gruppen (6-8 Teilnehmer) geben: eine Frauengruppe und eine Männergruppe. In der Gruppe werden Entspannungstechniken (Progressive Muskelenstpannung nach Jacobsen) angeboten. Die Anmeldung ist bis 20.10. möglich. Melden Sie sich möglichst bald bei uns: Plätze sind begrenzt! Vor Beginn der Gruppe werden wir uns mit den potenziellen Teilnehmern in Kontakt setzten, um ein Kennenlern- Gespräch durchzuführen. Dieses Angebot ersetzt eine Einzelbehandlung nicht. Es ist gut, wenn  die Teilnehmer über eine psychische Basisstabilität verfügen. Falls Menschen, die andere Sprachen als Deutsch oder Farsi sprechen, auch Interesse haben,  geben Sie uns bitte Bescheid, da wir vorhaben unser Angebot je nach Nachfrage in Zukunft zu erweitern. Interessierte aus anderen Sprachbereichen werden wir auf eine Warteliste setzen. Nähere Informationen finden Sie im Flyer. Über Anmeldungen freuen wir uns!

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Handreichung der Caritas zu Asylfolgeanträgen von afghanischen Geflüchteten

Zur Frage, ob es sich für Geflüchtete aus Afghanistan lohnen könnte, angesichts der Entwicklungen in ihrem Herkunftsland einen Asylfolgeantrag zu stellen, hat der Deutsche Caritasverband eine Handreichung herausgegeben. Diese gibt Auskunft darüber, wer in welcher Hinsicht und bis wann sinnvollerweise einen Asylfolgeantrag stellen sollte. Die Handreichung ist hier zu finden.

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Appell „Stoppt die systematische Desintegration!“

„Schluss mit der Desintegration! Appell für eine Wende in der hessischen Flüchtlingspolitik. Kritische Bilanz zur Halbzeit der Legislaturperiode“ und die dazugehörigen „Hintergrundinformationen und Fallbeispiele“. Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport, die Hessische Staatskanzlei, das Wirtschaftsministerium und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie Vertreter*innen der Landtagsfraktionen, Parteien und die hessischen Bundestagsabgeordneten haben Appell und Hintergrundinformationen ebenfalls erhalten. Neben der Diakonie Hessen tragen folgende Organisationen PM, Appell und Hintergrundinformation mit: Paritätischer Hessen, Hessischer Flüchtlingsrat, Pro Asyl, Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Landesausländerbeirat-agah, Verband binationaler Familien und Partnerschaften, IG Metall-Der Laden und Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Hessen. Gerne können Sie die Dokumente auch weitergeben. Lesen Sie unten einen Appell von mehreren Verbänden und den HFR:  „Stoppt die systematische Desintegration!“   Schluss mit der systematischen Desintegration in Hessen Integration in Hessen besonders schwer: Breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Landesregierung zur Wende in der Flüchtlingspolitik auf Ausgrenzung, Abschiebungen und Rückkehrdruck bestimmen die Asyl- und Flüchtlingspolitik in Hessen. Selbst Menschen, die Arbeit haben und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, werden in Kriegs- und Krisengebiete abgeschoben, Familien dabei auseinandergerissen. Dem in ihrem Koalitionsvertrag formulierten Anspruch, Menschenrechte und gelebte Humanität in den Mittel­punkt zu stellen, werden CDU und Bündnis 90/Die Grünen nicht gerecht. Ein breites zivilgesellschaftliches

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Online-Seminar zu Umgang mit Traumata im Sprachunterricht im Oktober

Das Hessische Zentrum für alltagsorientierte Sprachförderung an der TU Darmstadt bietet Ende Oktober ein Online-Seminar an zum Thema “Trauma und Flucht im Kontext niedrigschwelliger Deutsch-als-Zweitsprache-Kurse”. In dieser Fortbildung sollen einige Grundlagen zu Trauma, Flucht und Traumapädagogik vermittelt und konkrete Handlungsoptionen bzw. Empfehlungen für den Unterricht an die Hand gegeben werden. Das Seminar findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, am 29.10. und am 30.10.2021, online statt. Das Angebot richtet sich vorrangig an Lehrende und sonstige Akteur*innen aus dem Landesprogramm MitSpracheD4U und ist für diese kostenfrei. Weitere Teilnehmende anderer Einrichtungen und Träger können sich auf eine Warteliste eintragen lassen und werden über mögliche Restplätze kurz vor der Veranstaltung informiert. Für die Anmeldung ist dieses Formular zu verwenden. Nähere Informationen sind in der Ausschreibung zum Seminar zu finden.

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Das Bridges-Kammerorchester spielt am 15. Oktober in Oberursel, 23. Oktober in Hofheim und 24. Oktober in Eschborn

Das Bridges-Kammerorchester spielt am 15. Oktober um 19 Uhr in der Stadthalle Oberursel und Sie sind herzlich eingeladen!  Im Anhang finden Sie Informationen über die Konzerte in Hofheim und Eschborn.  Musik von Bridges findet Mann auf sein YouTube Channel. Das Bridges-Kammerorchester besteht aus Expert*innen für europäische Klassik, klassische arabische wie persische Musik, Jazz, osteuropäische Folklore und zeitgenössische Musik. In gemeinschaftlichen Prozessen komponieren und arrangieren die Orchestermitglieder einen Großteil des Repertoires selbst. Anknüpfend an „Meetings“ aus dem Jahr 2020 lässt das Bridges-Kammerorchester in dem Konzertprogramm “Meetings II” Raum für das solistische Hervortreten einzelner Orchestermitglieder. Hierdurch entstehen neue Begegnungen von Instrumenten und Stilistiken über musikkulturelle Grenzen hinweg. So trifft die mongolische Harfe Ytaga auf die klassische Konzertharfe, das orientalische Kanun auf Jazzharmonik und orientalische Vierteltönigkeit auf kolumbianische Tanzrhythmen. Auf dem Programm stehen u.a. das titelgebende Kanun-Konzert „Meetings“ des Hamburger Jazzkomponisten Jonas Krischke, eine Uraufführung des Orchestermitglieds Andrés Rosales (Tiple) sowie eine Komposition des bedeutenden iranischen Musikers Majid Derakhshani, der aufgrund seines im Iran erteilten Berufsverbots in Hamburg lebt. Das Bridges-Kammerorchester wird erstmals von Bar Avni geleitet. Sie ist seit 2021 Chefdirigentin der Bayer Philharmoniker Leverkusen, Künstlerin der Start-Academy Bayer-Kultur und im Rahmen des IMPULS Festivals für neue Musik die Gewinnerin des Kurt Masur Stipendiums 2021/22. Bar Avni hat bei den angesehenen Dirigenten Ulrich Windfuhr, David de Villiers,

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Afghanistan nicht vergessen!

Es ist nicht zu leugnen: Das Interesse sowohl der Medien als auch der Öffentlichkeit insgesamt an Afghanistan und am Schicksal der Menschen dort, die dem Taliban-Regime ausgeliefert sind, beginnt bereits zu schwinden. Damit das politische Engagement für diese Menschen nicht aufhört, hat Pro Asyl einen Aufruf an die politisch Verantwortlichen initiiert, dem sich 25 Bundes- und 30 Landesorganisationen angeschlossen haben. Unter dem Titel “Gefährdete Afghaninnen und Afghanen weiter aufnehmen” werden u.a. Bundes- und Landesaufnahmeprogramme für die in Afghanistan im Stich Gelassenen sowie ein schnellerer Familiennachzug gefordert. Der gesamte Aufruf ist hier zu lesen. Einzelpersonen, die den Aufruf unterstützen möchten, können das über eine von Pro Asyl aufgesetzte Petition tun, die hier zu finden ist. Darüber hinaus können Einzelpersonen eine vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften ins Leben gerufenen Petition unterzeichnen, die sich an den Außenminister wendet und ebenfalls ein beschleunigtes Verfahren bei den Familiennachzügen fordert. zu der Petition gelangt man über diesen Link.

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