28.11.2019 — Wie kann es weitergehen für zugewanderte junge Menschen?

Egal, ob im Asylbewerberleistungsgesetz oder schon im SGBII, meist ist die Frage nach Maßnahme, Ausbildung oder Job vorhanden. Im dialogischen Vortrag werden aktuelle Angebote und Voraussetzungen erläutert. Ziel ist es einen Überblick zu erhalten und Zugänge zu finden. Termin: 28.11.2019, 18.30 – 20.00 Uhr Referent: Tim Kurth, Jugendmigrationsdienst Main-Taunus Ort: Diakonisches Werk Main-Taunus, Hofheim Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.  Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung NICHT für die Geflüchteten ausgerichtet wird, sondern für die Engagierten in der Flüchtlingsarbeit. Verbindliche Anmeldung Evangelisches Dekanat Kronberg Händelstraße 52, 65 812 Bad Soden Referentin für Bildung Birke Schmidt Telefon: 06196 56 01 23 birke.schmidt(at)dekanat-kronberg.de

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20.11.2019 — Identitätsklärung und Mitwirkungspflichten

Mit neuen gesetzlichen Bestimmungen wird der Druck auf Flüchtlinge erhöht. Was passiert aber, wenn z.B. trotz aller Bemühungen eine Passbeschaffung nicht möglich ist? Welche Ausnahmen sind für wen vorgesehen? Was sind die gültigen Grundlagen? Termin: 20.11.2019, 19.30 – 21.30 Uhr Referentinnen: Susanne Schuhmacher-Godemann, Referentin für Sozialpastoral im Kath. Bezirksbüro Main-Taunus; Gundula Grebner, Beraterin im Sozialbüro Main-Taunus, Caritas-Verband Main-Taunus Ort: Konferenzraum im Vincenzhaus, Hofheim VERBINDLICHE ANMELDUNG Katholisches Bezirksbüro Main-Taunus Vincenzstraße 29, 65 719 Hofheim Referentin für Sozialpastoral Susanne Schuhmacher-Godemann Telefon: 06192 29 03 0 kbb.main-taunus(at)bistumlimburg.de

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Traumatisierte Menschen: Manual bietet niedrigschwellige Hilfe (Deutsches Ärzteblatt 13.09.2019)

Einen Kurs in “erster Hilfe” für schwer traumatisierte Menschen haben eine Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse und Traumapädagogen in Bayern entwickelt.  Das Manual klärt sowohl über Traumafolgestörungen auf, leitet aber auch einfache, grundlegende neurophysiologisch wirksame Körperübungen an, die für eine primäre Stabilisierung schwer traumatisierter Menschen hilfreich sind. “Wir wollen das Manual bei hausärztlich tätigen Kollegen bekannter machen.  Es steht als basale Interventionsmöglichkeit zur Verfügung und füllt eine Lücke in der Primärversorgung” erläutert Dr. med. Ulrike Wichtmann, Initiatorin von FAITH (First Aid International Trauma Helpers). Mit einem niedrigschwelligen psychosomatischen Ansatz soll die Selbstregulierung unterstützt werden, ohne dass Betroffene auf belastende Erinnerungen zurückgreifen, die eine Retraumatisierung triggern können. Der Kurs wurde im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 zusammen mit schwer traumatisierten Migranten entwickelt, die in Landsberg am Lech zu muttersprachlichen Trauma-Ersthelfern ausgebildet wurden und seitdem im Landkreis in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz im Einsatz sind.  “Es ist auch sehr gut geeignet für deutschsprachige traumatisierte Menschen, unter anderem zur Vorbereitung auf eine Psychotherapie” sagt Fachärztin Wichtmann. Das Manual kann kostenfrei und in vielen Sprachen auf der Webseite von FAITH heruntergeladen werden.  www.faith-international.net/downloads

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17. November 2019 — Film: Born in Evin

MARYAM ZAREES Debütfilm „BORN IN EVIN“ erzählt eine Geschichte, die persönlicher nicht sein könnte und zugleich politisch ist: ihre Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in Evin, einem der berüchtigsten Foltergefängnisse Irans. Maryam Zaree, 35, Grimme-Preisträgerin und bekannte Schauspielerin, (u.a. als Kommissarin im „Tatort“), stellt sich in dem Dokumentarfilm dem jahrzehntelangen Schweigen ihrer Mutter, der Frankfurter Politikerin Nargess Eskandari-Grünberg. Sie trifft andere Überlebende  von Gewalt und Verfolgung und versucht, Antworten zu finden auf ihre persönlichen und politischen Fragen. Was sind die persönlichen  Konsequenzen von Verfolgung und Gewalt, wenn dieselben Täter bis heute an der Macht sind? Ein zarter, bewegender und bildstarker Film, der auf der Berlinare  zu sehen war, ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm sowie mit dem Newcomer-Preis beim 30. Hessischen Film-und Kinopreis 2019. Dazu lädt die Amnesty- Gruppe Kronberg/Königstein herzlich ein! Ein Mitglied der Gruppe, Monireh Baradaran, die die Verhältnisse in Evin aus eigener Erfahrung kennt, steht für anschließende Gespräche zur Verfügung. Am 17. November 2019 um 19:30 Uhr –in Kooperation mit den Kronberger Lichtspielen Friedrich-Ebert-Straße 1 61476 Kronberg / Ts. Tel.: 06173 / 79385

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14.11.2019 — Workshop: Rassismus in der pluralen Gesellschaft

Workshop: Rassismus in der pluralen Gesellschaft Betroffenenperspektiven im Mittelpunkt der Auseinandersetzung Donnerstag, 14.11.2019, 10:00 – 16:00 Uhr Familienoase im Gemeindehaus St. Vitus, Kapellenstr. 1. 65830 Kriftel Referenten: Manuel Glittenberg und Christa Kaletsch Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik in Kooperation mit der KEB Main-Taunus und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Main-Taunus kostenfrei Anmeldung: KEB Main-Taunus, 069 8008718-470, keb.maintaunus(at)bistumlimburg.de Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist die Geschichte einer pluralen Gesellschaft. Als solche wird sie jedoch häufig nicht selbstverständlich erzählt. Unhinterfragte Vorstellungen gesellschaftlicher Homogenität sind vielerorts weiterhin wirkmächtig. Rassismus und rechte Gewalt sind fester Bestandteile der Geschichte und Gegenwart, eine Auseinandersetzung damit wird jedoch häufig durch Bagatellisieren und Negieren abgewehrt. Gleichzeitig bestehen vielfältige Kämpfe um Wahrnehmung, Aufklärung und Anerkennung rassistischer Gewalt und Praxen des Erinnerns. Hierbei sind die Perspektiven Betroffener von zentraler Bedeutung. Wer erinnert wie an was? Welche Ereignisse sind und bleiben präsent? Und welche geraten schnell in Vergessenheit? Wessen Spuren werden verwischt oder unsichtbar gemacht? Welche Deutungen, wessen Perspektiven gewinnen Aufmerksamkeit? Wessen Expertise wird anerkannt? – Mithilfe dieser Fragen kann ein Rahmen für die Auseinandersetzung mit einer (multiperspektivischen) Erinnerungskultur in der pluralen Gesellschaft aufgespannt werden. Der Workshop folgt dieser Spur und eröffnet Wege, die alle Teilnehmenden einlädt, Rassismus als Herausforderung für

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“Muslimisch, männlich, desintegriert” – Professor Ahmet Toprak über Erziehung muslimischer Jungen

Ein Interview von Denis Huber, 24. Oktober 2019 Sie sind jung, männlich, muslimisch – und in der Regel schlecht bis gar nicht integriert: Professor Ahmet Toprak hat ein Buch über türkeistämmige beziehungsweise arabische junge Männer geschrieben. Er erklärt, warum sie häufiger die Schule abbrechen, oft gewalttätig und anfällig für religiöse oder nationalistische Radikalisierung sind und wer für diese Situation verantwortlich ist. Das Interview auf web.de finden Sie hier. (Am 25.10.2019 während der Veranstaltung “Kulturelle und individuelle Vielfalt in Familien” hatte ich die Gelegenheit mit beiden Referentinnen über Ahmed Toprak zu sprechen. Laut sie, die Studie war professionell gemacht mit über 200 gefährdeten jungen Männern. Sie halten die Studie als nicht repräsentativ aller muslimischen Jungen. Allerdings, ich lasse dass Interview hier als Teil von einem Bild unserer Schützlinge und Schätze. — Alan Pashkevich)

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Welche kulturellen Unterschiede nehmen Flüchtlinge wahr – und wie gehen sie damit um?

Die wissenschaftlichen Befunde zu dieser Frage sind noch lückenhaft. Der SVR-Forschungsbereich hat deshalb eine Befragung von Flüchtlingen ausgewertet. Fazit: Ein Teil der Flüchtlinge nimmt teilweise deutliche Unterschiede zwischen ihren Herkunftskulturen und der hiesigen Kultur wahr. Mit einigen Unterschieden können die meisten Flüchtlinge nach eigener Aussage gut umgehen – das gilt etwa für den hohen Wert, den Menschen hier bestimmten Freiheits- und Gleichheitsrechten beimessen, oder die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Andere Unterschiede stellen für sie eine größere Herausforderung dar, etwa der hiesige Umgang mit älteren Menschen, mit Homosexualität oder mit dem Stellenwert der Familie. Die Pressemitteilung finden Sie hier.

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Neue Seminare im Migrationsrecht im Winter 2019

Die Rechtsanwälte Bender, Hocks und Leuschner bieten diesen Winter gemeinsam mit der Rechtsanwältin Kristina Ratz erneut Seminare auf dem Gebiet des Migrationsrechts an. Nähere Informationen zu den einzelnen Seminaren können Sie dem Flyer im Anhang sowie ihrer Webseite www.seminare-migrationsrecht.de entnehmen. Flyer Update Asylrecht 2019 Flyer Aufenthaltsperspektiven für Anerkannte – zwischen Widerruf und Einbürgerung

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Alternativen zum Asylantrag? Legale Migrationswege nach Deutschland für Drittstaatsangehörige ohne Schutzperspektive (2018)

Die Studie des SVR-Forschungsbereichs in Kooperation mit dem Migration Policy Institute Europe wurde gefördert von der Stiftung Mercator Das Wichtigste in Kürze • Der zuwanderungspolitische Fokus liegt in Deutschland weiterhin auf akademisch und beruflich Qualifizierten, so auch im derzeit diskutierten Fachkräfteeinwanderungsgesetz. • Für gering- bis mittelqualifizierte Drittstaatsangehörige existieren dagegen kaum legale Zuwanderungsmöglichkeiten in Erwerb und Ausbildung. Nicht zuletzt aufgrund dessen reisen manche Zuwanderungswillige auf irregulärem Weg ein und stellen einen Asylantrag – mit meist geringer Aussicht auf Erfolg. • Auch ein möglicherweise ausgeweiteter sog. Spurwechsel für abgelehnte Asylbewerberinnen und Asylbewerber klärt als ‚Ex-post-Strategie‘ nicht den künftigen Umgang mit zuwanderungswilligen Drittstaatsangehörigen mit geringen und mittleren Qualifikationen. • Neben arbeitsmarktpolitischen Interessen muss Zuwanderungspolitik auch ordnungs-, entwicklungsund außenpolitische Motivlagen berücksichtigen und sie im Sinne einer umfassenden Migrationspolitik in Einklang bringen (Zielbestimmung). • Deutschland und die EU sollten die Kooperation mit Herkunftsländern vertiefen und länderspezifische Angebote machen, um Migrationsbewegungen auch der gering- und mittelqualifizierten Drittstaatsangehörigen effektiver zu steuern; hier bietet das bestehende Recht bereits Ansatzpunkte für passgenaue und nachhaltige Regelungen (Instrumentenwahl). Den Bericht finden Sie hier.

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