Weitere Integrationserfolgsgeschichten gewünscht

Im Jahr 2019, als Dekanat Kronberg und Bistum Limburg diese Webseite konzipierten, wurde eine Kategorie für die Veröffentlichung von Erfolgsgeschichten erstellt. Die Idee war, dass die Flüchtlingsarbeitsgruppen in den Gemeinden ihre Zeit, Energie, finanzielle und emotionale Investitionen in Flüchtlinge würdigen könnten, die Sprachnachweise erhalten, Studien- oder Ausbildungsplätze bekamen oder eine zufriedenstellende Arbeit gefunden haben. Wir möchten nun auch Flüchtlinge und Migranten einladen, ihre Erfolgsgeschichten bei der Integration zu erzählen. Natürlich bedeutet Integration mehr als nur verständliches Deutsch zu sprechen und Steuern auf die Arbeit zu zahlen. Daher kann jede Person ihre Geschichte auf die für sie geeignete Weise erzählen und dabei dieser Gliederung folgen: 1. Deine persönliche Geschichte. Wie hast Du deinen bisherigen Weg zur Integration gefunden? 2. Was hat Dir besonders geholfen? Wie hast Du Hindernisse überwunden? 3. Was würdest Du neu angekommenen Menschen empfehlen oder raten, um sich schneller zu integrieren und um Fehlstarts und falsche Erwartungen zu vermeiden? Die Geschichten können von Geflüchteten sein und auch von Migranten, umgezogenen PartnerInnen usw: d.h. Deine Geschichte sowie die Geschichten von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten. Deine Geschichte kann auf Deutsch oder Deine Muttersprache verfasst sein. Das Website-Team bestehend aus Martina Bickmann, Susanne Schuhmacher-Godemann und mir wird Deine Geschichte mit Deiner Erlaubnis

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Apr-Okt 2026 — Projekt „Kitchen Talks – Räume für Vielfalt“

Projekt „Kitchen Talks – Räume für Vielfalt“ geht ab Mitte April in die zweite Runde Am 14.04.2026 startet in Frankfurt das neue Empowerment- und Dialogprojekt „Kitchen Talks – Räume für Vielfalt“ von Über den Tellerrand Frankfurt e.V. Es werden noch Personen gesucht, die interessiert wären, an dem Format teilzunehmen. Willkommen sind Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung. Nähere Informationen zum Projekt sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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21.04.2026 — Online-Seminar „Abschiebungsdruck und Bleiberechte“

Was kann man tun, wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde? Bedeutet eine Ablehnung automatisch, dass eine Abschiebung unmittelbar bevorsteht? In der öffentlichen Debatte entsteht derzeit oft der Eindruck, dass Menschen nach einer Ablehnung ihres Asylantrags zwangsläufig abgeschoben werden. Die rechtliche Situation ist aber häufig komplexer. Das Beratungszentrum am Weißen Stein des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt-Offenbach bietet am Dienstag, den 21.04.2026, ein Online-Seminar an, bei dem die Handlungsmöglichkeiten nach einer Ablehnung erörtert werden sollen. Das Seminar startet um 17:00 Uhr und soll um 19:00 Uhr enden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Nähere Informationen sind auf dieser Seite erhältlich, auf der zugleich die Anmeldung vorgenommen werden kann. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Resolution des Bündnisses „Bildung statt Abschiebung“

Die Teilnehmenden der Fachtagung „Bildung statt Abschiebung“, die am 04.03.2026 in Frankfurt stattfand, haben eine Resolution für eine humane und bildungsorientierte Migrations- und Flüchtlingspolitik verabschiedet. Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen in Hessen und auf Bundesebene schlagen die Unterzeichnenden Alarm: Die derzeitige Abschiebepraxis verlasse zunehmend den menschenrechtlichen Konsens, auf dem die Bundesrepublik nach dem Ende der NS-Herrschaft aufgebaut wurde. Die Resolution kann hier heruntergeladen werden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch

Die Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch und zwar bis zum 04.03.2027. Es muss also für die Verlängerung kein gesonderter Antrag gestellt werden. Mit der automatischen Verlängerung sollen Betroffene, aber vor allem auch die Ausländerbehörden entlastet werden. Ausgenommen von der Regelung sind jedoch Personen ohne ukrainische Staatsangehörigkeit, es sei denn sie oder ihre Familienangehörigen haben vor Ausbruch des Krieges mit unbefristetem Aufenthalt oder einer Schutzanerkennung in der Ukraine gelebt. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Dokumentation zu „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“

Fachtagung stattgefunden am 22. Januar 2026. Wohnen gilt als eine der zentralen Voraussetzungen, um die Integration neu zugewanderter Menschen zu unterstützen. Tatsächlich gehören jedoch Schwierigkeiten beim Übergang von der Unterbringung in den freien Wohnungsmarkt sowie Wohnungslosigkeit zu den größten Herausforderungen, vor denen Zugewanderte beim Thema Wohnen stehen. Kommunen tun sehr viel, um die Unterbringung einer großen Zahl von Zuwandernden zu leisten. Ebenso engagieren sie sich, um den Übergang von der Unterbringung in Wohnen zu unterstützen und zu begleiten. Gerade in Ballungsräumen mit angespannten Wohnungsmärkten stoßen diese kommunalen Anstrengungen jedoch an Grenzen. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Geflüchtete, auch solche mit anerkanntem Aufenthaltsstatus, insbesondere Familien mit vielen Kindern, sind daher gezwungen, teilweise über Jahre in Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Dies schafft Barrieren im Hinblick auf die Teilhabe an Bildung, Erwerbsarbeit und Gesundheitsversorgung – nicht zuletzt auch durch die häufig fehlende sozialräumliche Integration, die eine wichtige Scharnierfunktion für die gesamtgesellschaftliche Integration übernehmen kann. In der Veranstaltung sollen Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten aufgezeigt werden. Impulsgebend sind Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem titelgebenden Forschungsprojekt „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“, das das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) bearbeitet hat. Flankiert werden diese durch

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Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im AsylbLG-Bezug

Der Paritätische Gesamtverband und Save the Children Deutschland führen aktuell eine Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) durch. Ziel der Umfrage ist es, einen Überblick aus der Beratungspraxis zu bekommen, wie es um die soziale Lage von Kindern steht, die in Haushalten leben, die Asylbewerberleistungen erhalten. Beziehende von Analogleistungen sind hier ebenso ausgenommen wie unbegleitete Minderjährige, die Leistungen nach SGB VIII beziehen. Die Teilnahme dauert etwa 20 Minuten und erfolgt anonym. Die Antworten werden im Anschluss zusammengefasst und ebenfalls anonymisiert veröffentlicht. Die Umfrage ist hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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