27.-31.07.26 — Bildungsurlaub: Arabisch – Kultur, Religion, Politik, Sprache und Gesellschaft

Ein interkultureller Bildungsurlaub für Einsteiger:innen und Interessierte Hamza Boutemin Dieser Bildungsurlaub bietet einen lebendigen Einstieg in die arabische Sprache, Kultur, Politik und Religion. Neben sprachlichen Grundlagen werden gesellschaftliche und politische Strukturen arabischer und anderer muslimischer Länder vorgestellt. Durch kommunikative Übungen, interkulturelle Diskussionen und kulturelle Einblicke fördert dieser Kurs Verständnis, Austausch und Perspektivwechsel. Hofheim, Volkshochschule Mo-Fr, 27.-31.07.26, 9.00-15.45 Uhr Gebühr 290 EUR Kursnummer: Y0401600   Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.vhs-mtk.de/kurssuche/kurs/Y0401600

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Neue Förderrunde des Hessenfonds für Geflüchtete gestartet

Studieninteressierte Geflüchtete in Hessen können sich ab sofort für die 22. Förderrunde des Hessenfonds bewerben. Das Programm unterstützt Geflüchtete mit Hochschulzugangsberechtigung beim Einstieg in ein Studium durch finanzielle Hilfen, Sprachkurse und Beratung. Die aktuelle Förderrunde läuft von Oktober 2026 bis September 2027. Antragsberechtigt sind Geflüchtete mit Asylbewerberstatus, anerkannte Geflüchtete sowie Geduldete mit Wohnsitz in Hessen. Weitere Informationen sind auf der Website des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst verfügbar. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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18.06.2026 — Podiumsdiskussion zu verschärfter Flüchtlingspolitik in Darmstadt

Die Flüchtlingspolitik steht derzeit vor großen Veränderungen. Verschärfte gesetzliche Regelungen, gesellschaftliche Debatten und politische Entscheidungen wirken sich unmittelbar auf die Lebenssituation geflüchteter Menschen und die Praxis der Flüchtlingshilfe aus. Am Donnerstag, den 18.06.2026, findet in der Evangelischen Hochschule in Darmstadt eine Podiumsdiskussion statt, in der unter dem Titel „Der Ton wird rauer in der Flüchtlingspolitik“ die aktuellen Entwicklungen beleuchtet und ihre Auswirkungen erörtert werden sollen. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und ist kostenlos. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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GEAS in Kraft getreten

Am Freitag, den 12.06.2026, ist nun also GEAS in Kraft getreten: das gesamteuropäische Asylsystem. Mit ihm soll eine EU-weit einheitliche Durchführung von Asylverfahren gewährleistet werden. Dies schließt eine gleichmäßige „Lastenverteilung“ ein, es soll also damit verhindert werden, dass nur wenige EU-Staaten Geflüchtete aufnehmen. Die damit verbundenen Herausforderungen sollen nun vielmehr solidarisch geschultert werden. Dieses Ziel ist aber, noch ehe es überhaupt in Kraft getreten ist, schon in Frage gestellt worden. Bereits von der alten Regierung in Ungarn etwa, aber mittlerweile auch von der neuen. GEAS steht aber vor allem für erhebliche Verschärfungen im Asylrecht. Die Möglichkeit, überhaupt ein Asylverfahren innerhalb der EU zu durchlaufen, wird stark eingeschränkt. Eine gute Übersicht über die mit GEAS kommenden Änderungen verschafft eine von Constantin Hruschka, Professor für Sozialrecht an der Evangelischen Hochschule Freiburg, verfasste Zusammenfassung, die beim Mediandienst Integration abrufbar ist. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Digitales, niedrigschwelliges Angebot im Bereich der mentalen Gesundheit: saba app

Die saba app ist ein digitales, niedrigschwelliges Angebot im Bereich der mentalen Gesundheit. Sie richtet sich an Geflüchtete in Deutschland und unterstützt beim Ankommen sowie im Umgang mit belastenden Lebenssituationen. Dies geschieht, indem die App Nutzenden dabei hilt, ihre Gefühle besser zu verstehen, belastende Situationen einzuordnen und dadurch mehr innere Klarheit zu erlangen. Auf dieser Grundlage werden die Nutzenden in die Lage versetzt, selbst Einfluss auf belastende Situationen zu nehmen. Die App ist verfügbar auf Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Russisch und Ukrainisch. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Jahresprogramm des msn e.V. für afghanische Frauen (nächstes Treffen am 14.06.2026)

Nach der erfolgreichen afghanischen Frauenkonferenz im Dezember 2025 in Frankfurt hat der Verein migrant support network (msn) e.V. im Februar ein Jahresprogramm für afghanische Frauen gestartet. Jeden Monat gibt es Treffen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. zuletzt im April einen Trauma Workshop. Die aktuellen Infos sind auf der Internetseite des Vereins zu finden. Das Programm erfordert einiges an Selbständigkeit. Deswegen ist es eher für Frauen zu empfehlen, die mindestens zwei Jahre in Deutschland sind und/oder sich gut zurechtfinden können. Das nächste Treffen am 14.06.2026 wird als Wanderung im Taunus stattfinden. Die Anreise zum Ausgangspunkt der Wanderung muss selbstständig organisiert werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig und eine regelmäßige Teilnahme wird nicht zwingend vorausgesetzt. Eine Kinderbetreuung gibt es zwar nicht, aber Kinder dürfen mitgebracht werden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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30.06.2026 — Online-Seminar zum Grundrechtsschutz in GU

Im Rahmen der „Inforeihe Migration & Flucht“ des Paritätischen Gesamtverbandes findet am Dienstag, den 30.06.2026, von 10:00 bis 11:30 Uhr eine Online-Veranstaltung statt zum Thema: „Grundrechtsschutz in Geflüchtetenunterkünften (GU): Die Unverletzlichkeit der Wohnung bei Abschiebungen“ . Referentin ist Sarah Lincoln von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Hintergrund der Veranstaltung ist ein wegweisender Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 30.09.2025. Das Gericht hat darin klargestellt, dass auch in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete der Schutz der Wohnung nach Artikel 13 Grundgesetz gilt und Durchsuchungen grundsätzlich nur mit richterlicher Anordnung zulässig sind. Die Veranstaltung beleuchtet die rechtlichen Grundlagen sowie die praktischen Folgen für Verwaltung, Betreiberorganisationen von Unterkünften und Beratungsstellen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 29.06.2026 über diesen Link möglich. Weitere Informationen zur „Inforeihe Migration & Flucht“ sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Aufruf zu Bewerbungen für den Hessischen Integrationspreis 2026

Der Hessische Integrations- und Teilhabepreis 2026 ist ausgeschrieben. Unter dem Motto „Starke Frauen – starke Generationen“ werden Initiativen, Vereine und Projekte gesucht, die Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung stärken, gesellschaftliche Teilhabe fördern und Familien unterstützen. Bewerben können sich Kommunen, Vereine, Verbände, NGOs, Privatinitiativen und Einzelpersonen mit Projekten in Hessen. Besonders berücksichtigt werden niedrigschwellige Angebote, die den Dialog zwischen den Generationen fördern und Frauen in ihrer Rolle zwischen Herkunftskultur und Leben in Deutschland unterstützen. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 30.06.2026. Weitere Informationen sowie das Online-Formular für eine Bewerbung sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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