10.03.2026 — Vernetzungstreffen zur Zusammenarbeit mit jungen Wohngenossenschaften

Bezahlbarer Wohnraum ist schwer zu finden, insbesondere für marginalisierte Personen wie Geflüchtete. Einige Kommunen, Vereine und soziale Träger setzen daher verstärkt auf die Zusammenarbeit mit jungen Wohnungsgenossenschaften, die soziale und integrative Neubauprojekte planen. So können langfristig stabile und gemeinschaftsorientierte Wohnangebote für Menschen verschiedener Hintergründe entstehen. Zugleich ist die Finanzierung der wohnungsbezogenen Anteile im genossenschaftlichen Neubau für marginalisierte Gruppen eine große Herausforderung. Hier braucht es innovative Unterstützungsansätze und politische Lösungen. Einige Prozesse und Herausforderungen in der Schaffung genossenschaftlichen Wohnraums für marginalisierte Gruppen ähneln sich und bieten wertvolle Anknüpfungspunkte für einen fachlichen, bundesweiten Austausch. Um den Wissens- und Erfahrungsaustausch zur Zusammenarbeit mit jungen Wohngenossenschaften zu fördern, laden wir von der Grünen Liga, Tür an Tür und der Welcome Alliance gemeinsam mit XENION Sie herzlich zu einem digitalen Vernetzungstreffen am 10. März von 14:00 bis 15:30 Uhr ein: Was: Vernetzungstreffen zur Zusammenarbeit mit jungen Wohngenossenschaften Wann: Dienstag, 10. März 2026, 14:00 – 15:30 Uhr Wo: Online über Zoom Anmeldung: https://eu01web.zoom.us/j/64135988595?pwd=xHQVbiM0baRTvJnXvma8GXJPRRqP8a.1 Das Treffen am 10.03. beginnt mit einem Input von XENION zu Erfahrungen, Herausforderungen und Potentialen in der Vermittlung von Wohnraum für Geflüchtete in Genossenschaftsprojekte. Anschließend besteht Raum für offenen fachlichen Austausch, Fragen und die Vorstellung eigener Ansätze. Orgateam: Arthur Haus (Grüne Liga e.V. – Referent für Wohnen) Corinna Höckesfeld (Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH) Anna Stammnitz (XENION

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21.03.2026 — Ganztagesveranstaltung in Gießen zum Petitions- und Härtefallverfahren

Im Rahmen der Reihe „Qualifizierter mit Flüchtlingen arbeiten“ findet am Samstag, den 21.03.2026, eine Ganztagesveranstaltung in der Refugee Law Clinic in Gieße zum Petitions- und Härtefallverfahren statt. In der Veranstaltung werden die Bedingungen, die für diese Verfahren in Hessen gelten, dargestellt und diskutiert werden. An einer Teilnahme Interessierte können sich bis zum 16.03.2026 über dieses Online-Formular anmelden. Nähere Informationen zur Veranstaltung – z. B. zu den Referent*innen und den Kosten – sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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17.03.2026 — Dokumentarfilm in Bad Homburg zu Brandanschlägen von Mölln

Das Kinopolis in Bad Homburg zeigt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus den Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“. Der Film nimmt Bezug auf die Brandanschläge, die 1992 aus rassistischen Motiven auf zwei von türkischstämmigen Familien bewohnte Häuser in Mölln verübt wurden und durch die drei Menschen das Leben verloren. Nach dieser Tat gab es tausende Solidaritätsbriefe, die weitgehend ungelesen blieben. Begleitet vom Überlebenden İbrahim Arslan führt der Film durch das Briefarchiv und verwebt persönliche Erinnerung mit politischer Aufarbeitung. Die Filmvorführung beginnt um 18:00 Uhr. Nähere Informationen – einschließlich der zum Eintrittspreis – sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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10.03.2026 — Podiumsdiskussion: Frankfurt als sicherer Hafen?

Seit 2021 versteht sich die Stadt Frankfurt als sicherer Hafen für Geflüchtete. Gleichzeitig ist in Politik und Medien zu erleben, dass Flucht, Asyl und Migration zunehmend ablehnend und restriktiv begegnet wird. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie verlässlich das Versprechen der Mainmetropole, sicherer Hafen zu sein, auch noch nach der Kommunalwahl sein wird. Um diese Frage mit kommunalpolitisch Aktiven zu erörtern, laden der Hessische Flüchtlingsrat und andere zivilgesellschaftliche Akteure zu einer Podiumsdiskussion am Dienstag, den 10.03.2026, ins Medico-Haus in Frankfurt ein. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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05.03.2026 — „Alte Heimat – neue Heimat“ – Veranstaltung des Kreisarchivs in Bad Homburg

Dem Thema „Alte Heimat – neue Heimat“ widmet sich der bundesweite Tag der Archive 2026, der am 07. und 08.03.2026 stattfindet. Das Kreisarchiv Hochtaunuskreis möchte darauf bereits am Donnerstag, den 05.03.2026, mit einem Doppelvortrag im Forum des Landratsamts in Bad Homburg einstimmen. Bei der um 19:00 Uhr beginnenden Veranstaltung wird zunächst Peter Maresch vom Kreisarchiv über die Spuren der Migration in Archivbeständen sprechen. Danach wird Jens Scheller, der Leiter des Hessenparks, über die Arbeit der letzten Jahre referieren, mit der Migrationsgeschichte im Freilichtmuseum dokumentiert werden sollte. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich per Email anmelden. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch

Die Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch und zwar bis zum 04.03.2027. Es muss also für die Verlängerung kein gesonderter Antrag gestellt werden. Mit der automatischen Verlängerung sollen Betroffene, aber vor allem auch die Ausländerbehörden entlastet werden. Ausgenommen von der Regelung sind jedoch Personen ohne ukrainische Staatsangehörigkeit, es sei denn sie oder ihre Familienangehörigen haben vor Ausbruch des Krieges mit unbefristetem Aufenthalt oder einer Schutzanerkennung in der Ukraine gelebt. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Dokumentation zu „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“

Fachtagung stattgefunden am 22. Januar 2026. Wohnen gilt als eine der zentralen Voraussetzungen, um die Integration neu zugewanderter Menschen zu unterstützen. Tatsächlich gehören jedoch Schwierigkeiten beim Übergang von der Unterbringung in den freien Wohnungsmarkt sowie Wohnungslosigkeit zu den größten Herausforderungen, vor denen Zugewanderte beim Thema Wohnen stehen. Kommunen tun sehr viel, um die Unterbringung einer großen Zahl von Zuwandernden zu leisten. Ebenso engagieren sie sich, um den Übergang von der Unterbringung in Wohnen zu unterstützen und zu begleiten. Gerade in Ballungsräumen mit angespannten Wohnungsmärkten stoßen diese kommunalen Anstrengungen jedoch an Grenzen. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Geflüchtete, auch solche mit anerkanntem Aufenthaltsstatus, insbesondere Familien mit vielen Kindern, sind daher gezwungen, teilweise über Jahre in Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Dies schafft Barrieren im Hinblick auf die Teilhabe an Bildung, Erwerbsarbeit und Gesundheitsversorgung – nicht zuletzt auch durch die häufig fehlende sozialräumliche Integration, die eine wichtige Scharnierfunktion für die gesamtgesellschaftliche Integration übernehmen kann. In der Veranstaltung sollen Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten aufgezeigt werden. Impulsgebend sind Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem titelgebenden Forschungsprojekt „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“, das das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) bearbeitet hat. Flankiert werden diese durch

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Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im AsylbLG-Bezug

Der Paritätische Gesamtverband und Save the Children Deutschland führen aktuell eine Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) durch. Ziel der Umfrage ist es, einen Überblick aus der Beratungspraxis zu bekommen, wie es um die soziale Lage von Kindern steht, die in Haushalten leben, die Asylbewerberleistungen erhalten. Beziehende von Analogleistungen sind hier ebenso ausgenommen wie unbegleitete Minderjährige, die Leistungen nach SGB VIII beziehen. Die Teilnahme dauert etwa 20 Minuten und erfolgt anonym. Die Antworten werden im Anschluss zusammengefasst und ebenfalls anonymisiert veröffentlicht. Die Umfrage ist hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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