Psychosoziale Beratungsstelle für Flüchtlinge in Frankfurt

Der Zugang zu psychotherapeutischer Beratung ist für Geflüchtete vor der Anerkennung schwierig. Dabei leidet ein Großteil von ihnen unter Traumata, die sie in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht oder auch hier in Deutschland erlitten haben. Kostenfreie Angebote in diesem Bereich gibt es nicht viele. Das Beratungszentrum der Evangelischen Kirche in Frankfurt am Main am Weißen Stein in Eschersheim ist eines, allerdings gibt es dort auch eine Warteliste. In Frankfurt gibt es nun noch ein weiteres kostenfreies Hilfsangebot an der Goethe-Universität. Nähere Informationen dazu finden Sie in der pdf-Datei mit dem Namen „Psychosoziale Beratungsstelle für Flüchtlinge“. Weiterhin gibt es ein entsprechendes Angebot von FATRA – dem Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil e.V. – in Bornheim in Frankfurt. Nähere Informationen finden Sie über diesen Link.  

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Unbedingt lesenswerter Artikel zur Europäischen Flüchtlingspolitik

Über die Aufnahme und Verteilung von Geflüchteten wird in Europa zunehmend erbittert gestritten. Es scheint fast so, als könnte Europa an der „Flüchtlingsfrage“ scheitern. Dieses Scheitern ist gewissermaßen nicht mehr nur eine Option, es vollzieht sich bereits jetzt vor unseren Augen angesichts dessen, wie grundlegende, ja, konstitutive europäische Werte beim Umgang mit Geflüchteten, die über das Mittelmeer zu kommen suchen, verraten wurden. Eine große Europäerin, Gesine Schwan, hat dies in einem Gastbeitrag für Spielonline auf den Punkt gebracht. Dessen Lektüre möchte ich Ihnen dringend ans Herz legen.

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Rückmeldungen zur Umsetzung der Ausbildungsduldung in Hessen erbeten

Die Regelungen zur Ausbildungsduldung ( § 60 a Abs.2 ,Satz 4 ff) haben in der letzten Zeit Konkretisierungen durch Anwendungshinweise des Bundesinnenministeriums und auch der Länder erfahren. Auch Hessen hat jetzt einen Erlass herausgegeben: 17-07-14_Erlass Ausbildungsduldung Es verbleiben dennoch im Rahmen der Ermessensausübung große Spielräume für die Verwaltung; gerade auch für die Beschäftigungserlaubnis. Von daher besteht zu befürchten, dass es zu regional unterschiedlichen Handhabungen bei der Erteilung der Ausbildungsduldung kommt. Um für eine möglichst optimale Umsetzung der Regelung auf politischer und administrativer Ebene tätig zu sein, wären wir Ihnen/ Euch dankbar, wenn Sie / Ihr uns Problemanzeigen bei der Erteilung der Ausbildungsduldung mitteilt. Mögliche Problemfelder können z.B. sein: – Die Zeit zwischen Ausbildungsbeginn und der Notwendigkeit der Erteilung bzw. Verlängerung einer Duldung wird als zu lang angesehen – Eine Einstiegsqualifizierung bzw. die Beschäftigungserlaubnis wird verweigert mit Hinweis auf “keine sichere Bleibeperspektive” – mögliche Straftaten werden ins Feld geführt (Höhe des Strafmaßes?, Verfristet?) – Es wird behauptet, dass Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung eingeleitet werden/wurden – ein Beschäftigungsverbot wurde erteilt (Ausnahme Sichere Herkunftsländer) – mangelnde Mitwirkung bei der Beschaffung von Papieren wird entgegengehalten – keine Anwendung der Ermessensduldung (§ 60 a Abs. 2 Satz 3 und 4 AufenthG) Bitte schickt Eure Problemanzeigen an Karin Diehl. Hier werden sie gesammelt und ausgewertet: karin.diehl@diakonie-hessen.de

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