Landesaufnahmeprogramm für afghanische Familienangehörige gestartet

Am 15.06.2023 ist das Online-Antragsverfahren für das hessische Landesaufnahmeprogramm gestartet. Das Programm soll die Aufnahme gefährdeter afghanischer Familienangehöriger durch bereits in Hessen lebende Verwandte ermöglichen. Dabei müssen antragstellenden Angehörigen aus eigener Kraft oder durch die Hilfe Dritter in der Lage sein, den Lebensunterhalt der aufzunehmenden Personen zu sichern. Hierfür muss eine Verpflichtungserklärung abgegeben werden. Ihr Umfang ist allerdings eingeschränkt, um die Belastung für die Aufnehmenden zu begrenzen. So sind die Kosten für Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft, Geburt, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung ausgenommen. Außerdem übernimmt das Land die Flugkosten. Insgesamt sollen 1.000 Personen über das Programm aufgenommen werden. Begünstigt wird die Aufnahme von Ehepartner*innen, Verwandten ersten und zweiten Grades sowie deren Ehepartner*innen und minderjährigen Kinder, die sich in Afghanistan oder in einem der Anrainerstaaten (China, Iran, Pakistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan) aufhalten. Organisiert wird das Antragsverfahren durch das Regierungspräsidium Gießen. Alle Informationen zum Landesaufnahmeprogramm, die Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie den Antrag selbst finden Interessierte auf der Homepage des RP. Darüber hinaus bietet die Behörde unter 0641-303 2299 eine telefonische Beratung an. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

» Weiterlesen

Studie Migration und Akkulturation Universität Jena

Am Institut für Psychologie der Universität Jena wird aktuell eine Studie durchgeführt, die sich mit gesellschaftspolitischen Einstellungen zum Thema Migration in Deutschland befasst. Diese Studie untersucht insbesondere Erfahrungen mit und Einstellungen gegenüber Geflüchteten in unserem Land. Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie die deutsche Bevölkerung das Thema Migration und Integration wahrnimmt und welche Erfahrungen sie mit Geflüchteten gemacht hat. Die Datenerhebung für die Studie erfolgt mittels Online-Umfrage, die über diesen Link zu erreichen ist. Aktive in der Arbeit mit Geflüchteten sind herzlich eingeladen, an der Studie mittels Ausfüllen des Fragebogens teilzunehmen. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

» Weiterlesen

Bewerbungsphase des studienvorbereitenden Programms für Geflüchtete an der Hochschule RheinMain

die nächste Bewerbungsphase des studienvorbereitenden Programms für Geflüchtete an der Hochschule RheinMain im Wintersemester 2023, begann im Dezember 2022. In dieser Video finden Sie das Programm in Kürze zusammengefasst: Außerdem hat die Hochschule RheinMain einen Flyer mit den wichtigsten Informationen angehängt. Start@HSRM ist ein Programm, welches hochqualifizierte Geflüchtete auf ein Studium in Deutschland vorbereitet. In diesem Programm besuchen die Lernenden Intensiv-Deutschkurse, Lehrveranstaltungen und nehmen an qualifizierenden Workshops teil. Die Teilnehmenden werden durch das Projektbüro zu ihren Perspektiven beraten und bis zum Studien- oder Ausbildungsanfang begleitet. Ergänzend existiert ein soziales Rahmenprogramm, das die Teilnehmenden in den Studierendenalltag neben der Hochschule einführt. Die Teilnahme an „Start@HSRM“ ist kostenfrei. Zielgruppe Das Programm richtet sich an studieninteressierte Geflüchtete mit direkter oder indirekter Hochschulzugangsberechtigung. Außerdem müssen die Bewerbenden Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 oder besser vorweisen. Programmziele Die Teilnehmenden werden dazu befähigt, erfolgreich an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) teilzunehmen und gut vorbereitet ein Studium oder eine Ausbildung in Deutschland aufzunehmen. Anmeldeverfahren Link zur Teilnahme an der Informationsveranstaltung: https://hs-rm.webex.com/hs-rm/j.php?MTID=mf28c1499403c29054e390aed870bca49 Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: https://www.hs-rm.de/startathsrm

» Weiterlesen

Wirtschaft integriert im zweiten Halbjahr 2023

Das vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft durchgeführte Berufsausbildungsförderprogramm “Wirtschaft integriert” für Migrierte geht im Jahr 2023 weiter! Wirtschaft integriert ist für alle Menschen in jedem Alter, die ▪ Deutsch mindestens auf dem Niveau A2/B1sprechen und ▪ Informationen für eine gute Berufswahl brauchen und ▪ ein ernsthaftes Interesse an einer dualen Ausbildung, die mehrere Jahre dauert, haben und ▪ eine „Beschäftigungserlaubnis“ von der Ausländerbehörde haben oder erhalten werden Der Kursplan für das 2. Halbjahr 2023 findet man hier. Für übergreifende Fragen kontaktieren Sie bitte Gabriele Wörner (Koordination) Tel.: 0176 1958 0083, woerner.gabriele(at)bwhw.de

» Weiterlesen

Pro Asyl-Info-Seite zu den geplanten Reformen des Europäischen Asylsystems

Am 08. und 09.06.2023 soll beim EU-Rat für Inneres eine Vorentscheidung über die Zukunft des Flüchtlingsschutzes in Europa fallen. Mit dem Gesetzespaket drohen Schutzsuchenden Grenzverfahren unter Haftbedingungen, eine Verschärfung des Dublin-Systems. Letztlich die Aushebelung des Flüchtlingsschutzes. Pro Asyl hat eine Info-Seite zusammengestellt, in der die geplanten Änderungen vorgestellt und anhand von FAQ näher erläutert werden. Auf die Seite gelangt man über diesen Link.   Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN

» Weiterlesen

Änderungen bei der Fahrtkostenerstattung zu Integrationskursen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat darauf hingewiesen, dass künftig in der Regel nur noch die Fahrtkosten zu Integrationskursen erstattet werden, die bei Nutzung des 49 €-Tickets anfallen. Besteht die Möglichkeit der Nutzung eines Sozialtickets, wie es in Hessen ja tatsächlich geplant ist, werden Kosten dann nur in der Höhe erstattet, die bei dessen Nutzung anfallen. Ausnahmen von dieser Regelung kommen nur in sehr speziellen Fällen in Betracht, u. a. z. B. dann, wenn aufgrund einer Behinderung oder besonderer widriger Gegebenheiten der Kursort nur bei Nutzung eines PKW erreicht werden kann. Das Schreiben, in dem das BAMF über diese neue Regelung informiert, ist hier abrufbar.     (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

» Weiterlesen

Ausschreibung des Hessischen Sozialpreises 2023

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, der u. a. die Diakonie, die Caritas und die Arbeiterwohlfahrt angehören, vergibt auch 2023 einen Sozialpreis. Vormals war dieser unter dem Namen “Elisabethpreis” bekannt. Der Preis, der mit Mitteln aus Einnahmen von LOTTO Hessen gespeist wird, wird dieses Jahr unter dem Motto “Wir sind bunt” an Projekte vergeben, die sich für das Leben in Vielfalt einsetzen. Bewerbungen können bis zum 09.08.2023 eingereicht werden. Die komplette Ausschreibung des Preises kann hier abgerufen werden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

» Weiterlesen

Kooperationspartner für Integrationsprojekt gesucht

Der Deutsche Gesellschaft e.V. ein Verein zur Förderung politischer, kultureller und sozialer Beziehungen in Europa, sucht Kooperationspartner für die Umsetzung eines Integrationsprojekts. Unter dem Motto “Deutschland zusammen gestalten” wird ein vielseitiges politisches Bildungsprogramm für Geflüchtete ab 14 Jahren angeboten. Die bei Inanspruchnahme des Angebots anfallenden Kosten werden vom Verein übernommen. Vereine, Initiativen, soziale Träger etc., die das Programm oder Teile davon vor Ort gerne durchgeführt haben wollen, sind herzlich eingeladen, ihr Interesse zu bekunden. Nähere Informationen, einschließlich der Daten für die Kontaktaufnahme, sind auf dieser Internetseite zu finden.     (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

» Weiterlesen

ZDFheute: Geflüchteter aus Syrien wird Bürgermeister

Der Ort Ostelsheim in Baden-Württemberg hat einen neuen Bürgermeister: Der 29-jährige Ryyan Alshebl, der 2015 aus Syrien floh, setzte sich mit einer absoluten Mehrheit durch. 2015 floh er aus Syrien, nun wird er Bürgermeister im baden-württembergischen Ostelsheim: Das schwäbische Dorf hat Ryyan Alshebl am Sonntag mit einer absoluten Mehrheit von 55,41 Prozent der Stimmen zum neuen Rathauschef gewählt. Der gebürtige Syrer kommentierte die Wahl mit den Worten: Ostelsheim hat heute ein Zeichen der Toleranz und der Weltoffenheit für ganz Deutschland gesetzt. — Ryyan Alshebl “Das ist im konservativ geprägten, ländlichen Raum nicht selbstverständlich”, erklärte Alshebl. Mit der Wahl habe die 2.500-Einwohner-Gemeinde das Gegenteil bewiesen. Der 29-Jährige ist wohl der erste syrische Bürgermeister im Südwesten Deutschlands. Laut Gemeindetag Baden-Württemberg gab es bisher keinen weiteren Bewerber mit syrischen Wurzeln um ein Bürgermeisteramt. Bei der Wahl am Sonntag setzte sich Alshebl gegen die parteilosen Kandidaten Marco Strauß und Mathias Fey durch. Alshebl selbst war als parteiunabhängig angetreten. Privat sei er aber Mitglied bei den Grünen, sagte er. (Mehr lesen…)

» Weiterlesen
1 4 5 6 7 8 29