Welche kulturellen Unterschiede nehmen Flüchtlinge wahr – und wie gehen sie damit um?

Die wissenschaftlichen Befunde zu dieser Frage sind noch lückenhaft. Der SVR-Forschungsbereich hat deshalb eine Befragung von Flüchtlingen ausgewertet. Fazit: Ein Teil der Flüchtlinge nimmt teilweise deutliche Unterschiede zwischen ihren Herkunftskulturen und der hiesigen Kultur wahr. Mit einigen Unterschieden können die meisten Flüchtlinge nach eigener Aussage gut umgehen – das gilt etwa für den hohen Wert, den Menschen hier bestimmten Freiheits- und Gleichheitsrechten beimessen, oder die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Andere Unterschiede stellen für sie eine größere Herausforderung dar, etwa der hiesige Umgang mit älteren Menschen, mit Homosexualität oder mit dem Stellenwert der Familie. Die Pressemitteilung finden Sie hier.

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IPSO psychosoziale Online-Beratung

IPSO ist eine psychosoziale Online-Beratung in der Muttersprache.  Alle Beraterinnen und Berater sind selbst Migranten. Sie sind professionell geschult. Die Beratung erfolgt idealerweise gleichgeschlechtlich.  Nähere Informationen finden Sie auf https://ipso-care.com/home-14.html Die Beratung ist bisher kostenlos.

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Alternativen zum Asylantrag? Legale Migrationswege nach Deutschland für Drittstaatsangehörige ohne Schutzperspektive (2018)

Die Studie des SVR-Forschungsbereichs in Kooperation mit dem Migration Policy Institute Europe wurde gefördert von der Stiftung Mercator Das Wichtigste in Kürze • Der zuwanderungspolitische Fokus liegt in Deutschland weiterhin auf akademisch und beruflich Qualifizierten, so auch im derzeit diskutierten Fachkräfteeinwanderungsgesetz. • Für gering- bis mittelqualifizierte Drittstaatsangehörige existieren dagegen kaum legale Zuwanderungsmöglichkeiten in Erwerb und Ausbildung. Nicht zuletzt aufgrund dessen reisen manche Zuwanderungswillige auf irregulärem Weg ein und stellen einen Asylantrag – mit meist geringer Aussicht auf Erfolg. • Auch ein möglicherweise ausgeweiteter sog. Spurwechsel für abgelehnte Asylbewerberinnen und Asylbewerber klärt als ‚Ex-post-Strategie‘ nicht den künftigen Umgang mit zuwanderungswilligen Drittstaatsangehörigen mit geringen und mittleren Qualifikationen. • Neben arbeitsmarktpolitischen Interessen muss Zuwanderungspolitik auch ordnungs-, entwicklungsund außenpolitische Motivlagen berücksichtigen und sie im Sinne einer umfassenden Migrationspolitik in Einklang bringen (Zielbestimmung). • Deutschland und die EU sollten die Kooperation mit Herkunftsländern vertiefen und länderspezifische Angebote machen, um Migrationsbewegungen auch der gering- und mittelqualifizierten Drittstaatsangehörigen effektiver zu steuern; hier bietet das bestehende Recht bereits Ansatzpunkte für passgenaue und nachhaltige Regelungen (Instrumentenwahl). Den Bericht finden Sie hier.

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Berufsorientierung für Flüchtlinge

Berufsorientierung eröffnet Geflüchteten und Zugewanderten Wege in eine Berufsausbildung.Mit der „Berufsorientierung für Flüchtlinge – BOF“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werdenjunge Geflüchtete und Zugewanderte auf ihrem Weg in eine Ausbildung unterstützt. Während der bis zu 26-wöchigen BOFKurse lernen die Teilnehmenden Fachsprache und Fachkenntnisse für den angestrebten Ausbildungsberuf und werden voneiner sozialpädagogischen Begleitung individuell betreut. Um mehr Informationen über dieses Programm zu bekommen, können sie den Flyer als PDF angucken oder auf der Webseite nachlesen

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“Geordnete-Rückkehr-Gesetz” tritt in Kraft

Nachdem zunächst der Bundestag das unter dem Namen “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” laufende Gesetzespaket im Eiltempo verabschiedet hatte, winkte es auch der Bundesrat vergangenen Freitag durch. Damit sind eine Reihe weiterer Verschärfungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht in Kraft getreten – trotz erheblicher Kritik der Wohlfahrtsverbände, Kirchen und zivilgesellschaftlicher Organisationen. Einen Überblick über die nun geltenden Änderungen liefert diese Seite des des IQ Netzwerks.

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Netto unterstützt junge Talente mit Zuwanderungsgeschichte

Netto unterstützt die Initiative „Geh‘ Deinen Weg“, ein Stipendienprogramm für junge Menschen mit Zuwanderungs- geschichte. Die Deutschlandstiftung Integration, die unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel steht, rief diese Initiative ins Leben. Das zweijährige Stipendienprogramm bietet bundesweit 150 jungen Menschen aus unterschiedlichen Branchen erstklassige Seminare zu Themen wie Führung oder Persönlichkeitsentwicklung an. Unter anderem wurden auch zwei Junge Damen mit Zuwanderungsgeschichte mit dieser Initiative unterstützt, den Artikel dazu können sie hier nachlesen. Weiteres gibt es auf Nettos Homepage.

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Flüchtling – Magazin für multikulturellen Austausch

“Von Menschen, mit Menschen, für Menschen” – unter diesem Motto arbeitet das Flüchtling-Magazin, um als Menschen füreinander Toleranz und Akzeptanz zu schaffen. Das Flüchtling-Magazin steht für multikulturellen Austausch und Verständigung. Mit Hilfe der Plattform soll ein Dialog auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten und Deutschen entstehen. Menschen aus unterschiedlichen Ländern schreiben über ihre Kultur, ihre Gedanken, über Integration und ihre Erfahrungen in Deutschland. Viele der veröffentlichten Texte werden von Flüchtlingen verfasst. Wie zum Beispiel der Artikel „Wie „Geflüchtete“ zu „Angekommenen“ werden“ von dem geflüchteten Muhamed Lakms.

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5.000 Euro gehen an Projekte für Flüchtlingskinder

Mit anderen Kindern Fußball spielen, sein handwerkliches Geschick im Team unter Beweis stellen oder sich gezielt auf den Wunschberuf vorbereiten – was auf den ersten Blick für viele heranwachsende KInder, Jugendliche und junge Erwachsene ganz normal ist, ist für Gleichaltrige aus geflüchteten Familien alles andere als selbstverständlich. Hier setzt die Stiftung KINDER LACHEN an. Sie fördert Initiativen, Projekte und Einrichtungen, die es Flüchtlingskindern leichter machen, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Heute spendete KINDER LACHT insgesamt 5.000 Euro an vier Initiativenn aus dem Main-Taunus-Kreis und aus Frankfurt. Der komplette Artikel des Bad Sodener Echos ist hier nachzulesen.

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RefWork – Wasserlose Autowäsche in Bad Soden und Umgebung von Flüchtlingen

Haben Sie schon von der mobilen Autowäsche von Flüchtlingen aus Bad Soden am Taunus gehört? Cristina Hollyhead hat im Rahmen der Flüchtlingshilfe ein Sozialunternehmen gegründet: die RefWork Autowäsche. Dieses ermöglicht Flüchtlingen einen Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt und dadurch das Erlangen persönlicher Kompetenzen, wie Pünktlichkeit, Genauigkeit und Ausdauerfähigkeit. Die Angestellten führen mobile und umweltschonende Trockenautowäschen durch, für welche kein Wasser eingesetzt wird, sondern lediglich biologisch-abbaubare Pflege und lackschonende Mikrofasertücher. Die Referenzen, die Sie auf der unten aufgeführten Website nachlesen können, sprechen alle für sich. Frau Hollyhead leistet mit ihrem Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und sucht aktuell nach einem gleichgesinnten Kooperations-Partner mit dem Ziel, das Unternehmen in den nächsten Monaten übergeben zu können. Sollten Sie Interesse daran haben, dieses tolle Projekt zu unterstützen, können Sie sich gerne bei uns oder gleich bei Frau Hollyhead melden. ​ Nähere Informationen und auch die Kontaktdaten von Frau Hollyhead können Sie der angehängten Präsentation oder der Website entnehmen: www.mobileautowäsche.de

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