Verlängerung der Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung

Die Verlängerung der Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung wurde jetzt im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit sind die Aufenthaltserlaubnisse nach § 24 AufenthG von Ukrainer*innen automatisch bis zum 4. März 2027 gültig. Sie müssen also nicht bei der Ausländerbehörde verlängert werden. Detaillierte Informationen dazu sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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HessenFonds 2026/27: Neue Förderrunde für studierende Geflüchtete und gefährdete Forschende

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) hat die neue Förderrunde des HessenFonds für den Zeitraum April 2026 bis März 2027 gestartet. Gefördert werden geflüchtete Studierende, Promovierende und Wissenschaftler*innen, die an einer hessischen Hochschule eingeschrieben oder tätig sind, sowie verfolgte Forschende aus dem Ausland. Die Bewerbungen sind über die International Offices der jeweiligen Hochschule zu stellen. Diese informieren auch über Fristen und Verfahren. Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung, die es auch auf Englisch gibt. Die Kontaktstellen der Hochschulen, über die Bewerbungen einzureichen sind, sind hier zu finden: Hochschule Darmstadt, TU Darmstadt, Frankfurt University of Applied Sciences, Goethe-Universität Frankfurt, HfMDK Frankfurt, Hochschule für Bildende Künste – Städelschule sowie Hochschule RheinMain. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Ab 15.12.2025 — Neuer Berufssprachkurs in Königstein: Frühpädagogik C1

Die Kooperation mit der Ketteler-La-Roche-Schule funktioniert sehr gut, es kommen immer wieder Mitarbeiter:innen in den Kurs und geben sehr praxisnahe Einblicke in die Ausbildung zur Erzieherin, der Rolle des Kindes, das eigene Selbstbild etc. Die jetzigen 11 Teilnehmenden schätzen das sehr und sind auch sonst im Kurs sehr lernbegierig und motiviert. Mitte Dezember werden sie die C1-Prüfung absolvieren und hoffentlich bestehen. Der neue Kurs ab dem 15. Dezember wird mit der ersten Sommerferienwoche enden, so dass die Teilnehmenden direkt im August mit ihrer Ausbildung an der Ketteler-La-Roche-Schule oder auch an der Berta-Jordan-Schule in Frankfurt beginnen könnten und das notwendige C1-Zertifikat bei erfolgreichem Bestehen bereits in der Tasche haben. Einen Flyer zum Angebot finden Sie hier. Interessierte Personen, die Sozialleistungen beziehen, können beim Jobcenter oder der Agentur für Arbeit eine Berechtigung zur Kursteilnahme erfragen, für alle anderen Personen können wir auch einen Antrag auf Berechtigung an das Bundesamt stellen.

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Übersicht: Arbeitsmarktszugang für Geflüchtete (Oktober 2025)

Übersicht: Arbeitsmarktszugang für Geflüchtete (Oktober 2025) Ob Geflüchtete die Möglichkeit haben, eine Arbeit aufzunehmen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger Aspekt ist der Aufenthaltsstatus. Unterschieden wird, ob Menschen eine Aufenthaltsgestattung, eine Duldung oder eine Aufenthaltserlaubnis besitzen. Das Projekt „AZG – Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete“ wird im Rahmen des ESF Plus-Programms „WIR – Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Die Übersicht wurde von Mitarbeitenden des Flüchtlingsrates Niedersachsen e.V. im Rahmen des niedersächsischen WIR-Netzwerkes „AZG – Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete“ erstellt. Die in dieser Übersicht wiedergegebene Rechtsauffassung entspricht nicht zwangsläufig der Rechtsauffassung des BMAS.

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Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Geflüchteten

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Asylsuchende, Schutzberechtigte sowie Personen mit einer Duldung arbeiten und welche Möglichkeiten der Förderung gibt es? 5., überarbeitete Auflage, Juli 2025 In den letzten Monaten ist die Aufnahme von Geflüchteten wieder zu einem der »Topthemen« der Tagespolitik geworden, anders als zum Zeitpunkt der letzten Aktualisierung dieser Broschüre im Juli 2021, als die andauernde Covid‑19‑Pandemie alle anderen Themen überlagerte.  … Insgesamt ist nach all diesen Änderungen festzustellen, dass es der Gesetzgebung erneut gelungen ist, die rechtlichen Voraussetzungen des Zugangs zum Arbeitsmarkt noch komplizierter zu gestalten als sie es ohnehin schon waren. Dies wiederum stellt vor allem Personen, die sich neu mit diesem Themenfeld befassen, vor große Herausforderungen. Bei der Beratung von Geflüchteten spielt die Kenntnis der aktuellen rechtlichen Grundlagen – insbesondere des Zusammenwirkens der aufenthaltsrechtlichen Bedingungen des Arbeitsmarktzugangs, der sozialrechtlichen Fördermöglichkeiten und der aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen der Aufenthaltssicherung – eine zentrale Rolle. Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen, wobei die neuen gesetzlichen Regelungen besonders berücksichtigt werden.

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Der Sommer der Solidarität 2015 … und was daraus geworden ist, September 2025

Es hat sich gelohnt! Fast 900.000 Menschen flüchteten 2015 nach Deutschland. Wir blicken zurück auf den „Sommer der Solidarität“ – und fragen ein Jahrzehnt später: Was ist daraus ge­worden? Klar, nicht alles war leicht, nicht alles hat sofort gut geklappt. Kein Wunder! Schließlich gab es kein Modell für die Auf­nahme so vieler Menschen in so kurzer Zeit. Und die Herausforderungen waren groß: Unterkünfte, Ausstattung, Deutschlehrkräfte, Schul- und Kitaplätze mussten organisiert werden. Ja, es war anstrengend. Aber: Sehr viel hat sehr gut funktioniert. Die Menschen, die kamen, gehören selbstverständlich dazu Ob für Arbeitsmarkt, Kommunen, Kitas, Vereine oder Ehrenamt: Die vorliegenden Interviews und Porträts zeigen, wie sehr sich der Einsatz gelohnt hat – für beide Seiten. Die Menschen, die 2015 kamen, ge­hören längst selbstverständlich dazu. Sie sind Krankenpfleger im Krankenhaus, wie Sohail Hussain und Moussa Mandou Cherif , und werden dringend gebraucht. Sie haben hart für ihren Erfolg gearbeitet und vielleicht sogar ein Haus ge­baut, so wie Nourah Dadosh und ihr Mann Abdel aleem Alayobi. Sie sind fest in ihrer neuen Heimat verankert, so wie Fa­milie Hussein. Sie putzen im Krankenhaus und kümmern sich liebevoll darum, dass ihre Kinder gut in der Schule klarkommen, so wie Faiza Cadey. Sie sind im Fußballverein aktiv. Um

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A decade after the refugee crisis that shook Europe, a Syrian family becomes German

BERLIN (AP) — Nearly a decade after fleeing Syria’s civil war, Rahaf Alshaar sat on her couch in a leafy suburb of Berlin sipping Arabic coffee spiced with cardamom. When she, her husband and their three daughters arrived in Germany as refugees, they adapted quickly to their new country: learning the language, finding jobs and attending school. “It was a lot of hard work, but I’m proud of what we achieved,” Alshaar, 44, told The Associated Press in a recent interview. Earlier this year, the whole family became German citizens and bought a house with a nice garden. “We are Germans,” said 52-year-old Basem Wahbeh, Alshaar’s husband. Read more here.

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Ein Interview mit Andreas Lipsch

„Es geht um alle. Es muss um alle gehen, weil Hoffnung, Zuversicht und Zukunft nie gegen andere, sondern nur mit anderen möglich sind. Das gilt international, das gilt in Deutschland, in Hessen, in jedem Gemeinwesen.“ — Andreas Lipsch Seine Positionen finden Resonanz, zugleich ist seine Sorge um die Zukunft von Menschenrechten und um Errungenschaften wie das Asylrecht groß: Ein Gespräch mit Pfarrer Andreas Lipsch, dem Interkulturellen Beauftragten der Evangelischen Kirche in Hessen Nassau und Leiter der Abteilung Flucht, interkulturelle Arbeit, Migration der Diakonie Hessen. Vor welcher Herausforderung stehen wir heute? „Die Herausforderung liegt nicht darin, dass wir zu viel Migration haben, wie oft zu hören ist, sondern darin, dass wir zu wenig Migration haben. Und deshalb hoffen wir, dass Verantwortliche endlich die Perspektive wechseln und Migration nicht länger vor allem als Problem sehen. Migration ist Teil der Lösung. Darüber wird viel zu wenig gesprochen, dabei ist dieser Perspektivwechsel dringend notwendig. In den vergangenen Jahren ist integrationspolitisch vieles gut gelungen, daran sollten wir anknüpfen.“ Woran anknüpfen? „Zum Beispiel an die Arbeitsmarktintegration der letzten zehn Jahre, die insgesamt ausgesprochen erfolgreich gewesen ist. Herbert Brücker, Leiter des Forschungsbereichs Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, hat

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