Ab 17.04.2025 — Neue Schulung für Laiendolmetschende

Ende April/ Anfang Mai beginnt eine neue Schulung für Laiendolmetschende. Im Anhang finden Sie einen Flyer. Diesen dürfen Sie gern verteilen auf allen Kanälen. Zusätzlich finden Sie das Anmeldeformular, welches Interessierte gern an uns per Email senden dürfen. Wenn Sie selbst Interesse haben an der Schulung teilzunehmen als Fachkraft (Simulation von Gespräch) – melden Sie sich gern beim WIR Vielfaltzentrum mit Ihrem Wunschdatum und Uhrzeit.

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Schlussbericht des Projekts „Wohnen statt Unterbringung“ (PraxisForum Wohnen)

Liebes Netzwerk, das Jahr neigt sich dem Ende zu – und damit auch die Laufzeit unseres bundesweiten Projekts „Wohnen statt Unterbringung“. Einige von Ihnen durften wir am Dienstag noch einmal persönlich bei unserer offiziellen Abschlussveranstaltung begrüßen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Gemeinsam mit Ihnen haben wir in den letzten drei Jahren zahlreiche Impulse gesetzt, wertvolle Erfahrungen gesammelt und neue Perspektiven an der Schnittstelle von Migration und Wohnen entwickeln. Zum Projektabschluss möchten wir Ihnen daher noch weitere Impulse, Good Practice Beispiele sowie etwas Lesestoff mit auf den Weg geben. Wir freuen uns daher sehr, Ihnen unsere Abschlussdokumentation und zentrale Wissensplattform vorstellen zu dürfen: Die Abschlussdokumentation unseres Projekts ist ab sofort verfügbar: wissen_teilen-teilhabe_staerken-wohnraum_sichern_Projektbuch_WosU.pdf Die Wissensplattform an der Schnittstelle von Migration und Wohnen ist jetzt online: https://wohnen-statt-unterbringung.de/ Aufbauend auf unserem Praxisbuch “selbst. bestimmt. wohnen.” bündelt die Wissensplattform praxisrelevantes Wissen, Materialien und Good-Practice-Beispiele und lebt von Ihrer Beteiligung. Wenn Sie an der Schnittstelle zwischen Migrationsarbeit und Wohnungsnotfalle tätig sind und ein Projekt oder Angebot in diesem Bereich umsetzen, laden wir Sie herzlich ein, Teil der Wissensplattform zu werden! Zugleich freuen wir uns, dass einige der angestoßenen Bündnisse und Ansätze auch im neuen Jahr weiter fortgeführt werden können und wir Sie schon heute auf ein paar Termine im neuen Jahr aufmerksam machen und herzlich dazu einladen möchten: Digitales Vernetzungstreffen zur Ansprache von Vermieter:innen

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Neuauflage der Arbeitshilfe „Grundlagen des Asylverfahrens“

Der Paritätische Gesamtverband hat die Arbeitshilfe „Grundlagen des Asylverfahrens“ in einer überarbeiteten Fassung veröffentlicht. Die Publikation bietet einen kompakten, praxisorientierten Überblick zu wesentlichen rechtlichen Grundlagen und Abläufen des Asylverfahrens in Deutschland. Thematisiert werden u. a. Zuständigkeiten, Ablauf und Rechtsgrundlagen des Verfahrens, Rolle und Rechte der Beteiligten sowie zentrale Verfahrensschritte wie die Anhörung und Entscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Die Handreichung richtet sich insbesondere an Beratende und alle, die Geflüchtete im Asylverfahren unterstützen möchten und grundlegende Orientierung suchen. Sie ist hier abrufbar.

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Migration als Chance – Ein Aufruf aus den Kommunen an die Bundesregierung

Aufruf Aufruf aus den Kommunen an die Bundesregierung: Migration als Chance begreifen! Wir, Bürgermeister:innen und Dezernent:innen deutscher Städte und Gemeinden, erleben täglich die Realität von Flucht und Migration. Menschen, die zu uns kommen, stärken unsere Städte und Gemeinden kulturell, sozial und wirtschaftlich. Wir appellieren wir an die Bundesregierung, Flucht und Migration als große Chance für die Zukunft unseres Landes zu sehen. Wir sind Sichere Häfen und wir fordern, dass unsere Arbeit durch eine vernünftige und menschliche Flucht- und Migrationspolitik unterstützt wird. Wir fordern: Verlässliche Finanzierung: Wir brauchen eine solide, dauerhafte finanzielle Unterstützung vom Bund, um die Aufnahme und Integration von Geflüchteten nachhaltig zu gestalten. Schnellere Integration in den Arbeitsmarkt: Geflüchtete müssen so schnell wie möglich arbeiten dürfen. Wir fordern die umgehende Erteilung von Arbeitserlaubnissen, eine unbürokratische Anerkennung von Qualifikationen und eine Abschaffung von Arbeitsverboten. Effizientere Behörden: Die Ausländerbehörden müssen personell und digital gestärkt werden, um Anträge zügiger zu bearbeiten. Wir benötigen mehr eigene Entscheidungsspielräume, um die Prozesse zu beschleunigen. Menschenrechte schützen: Wir fordern faire Asylverfahren und einen besonderen Schutz für vulnerable Gruppen wie Kinder und traumatisierte Menschen. Das Wohl der Familie und die Einhaltung der Menschenrechte müssen oberste Priorität haben. Wohnraum und faire Verteilung: Es braucht dringend einen Schub im sozialen Wohnungsbau, damit alle Menschen

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Neues Bündnis „Bildung statt Abschiebung“ in Hessen

Aufgrund der immer härteren Abschiebepolitik in Hessen, insbesondere der immer wieder vorkommenden Abschiebungen direkt aus Schulen, hat sich ein Bündnis „Bildung statt Abschiebung“ formiert, dem u.a. die GEW, die Landesschüler*innenvertretung, der Hessische Flüchtlingsrat und die Diakonie Hessen angehören. Das Bündnis hat diese Resolution verabschiedet. Sie soll am 08.12.2025 im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt offiziell veröffentlicht werden. Initiativen und Vereine, Arbeitgeber*innen, Privatpersonen, Parteien – alle sind eingeladen und aufgerufen, das Ansinnen der Resolution mitzutragen und zu unterstützen. Die Unterzeichnung soll bis zum 01.12.2025 erfolgen. Zwar kann die Resolution auch noch danach unterzeichnet werden, aber die entsprechenden Unterzeichnungen können dann nicht mehr bei der Pressekonferenz am 08.12.2025 berücksichtigt werden. Wer die Resolution unterzeichnen möchte, kann dies mit einer Mitteilung per Email an die GEW tun. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Karlsruhe stoppt verfassungswidrige Praxis

Der Schutz der Wohnung gilt auch in Unterkünften für Geflüchtete. Wenn die Polizei für eine Abschiebung ohne Durchsuchungsbeschluss in die Wohnung eines Geflüchteten eindringt, ist das verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in einem am 20.11.2025 bekannt gegebenen Beschluss zur Verfassungsbeschwerde von PRO ASYL und der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) klargestellt. Das Bundesverfassungsgericht korrigiert mit diesem Beschluss die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und stellt klar: Um ein Betreten als Durchsuchung zu qualifizieren, muss sich die gesuchte Person nicht innerhalb der Wohnung verstecken. Das würde zu zufälligen Ergebnissen führen und den präventiven Zweck des Richtervorbehalts unterlaufen. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Verlängerung der Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung

Die Verlängerung der Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung wurde jetzt im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit sind die Aufenthaltserlaubnisse nach § 24 AufenthG von Ukrainer*innen automatisch bis zum 4. März 2027 gültig. Sie müssen also nicht bei der Ausländerbehörde verlängert werden. Detaillierte Informationen dazu sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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HessenFonds 2026/27: Neue Förderrunde für studierende Geflüchtete und gefährdete Forschende

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) hat die neue Förderrunde des HessenFonds für den Zeitraum April 2026 bis März 2027 gestartet. Gefördert werden geflüchtete Studierende, Promovierende und Wissenschaftler*innen, die an einer hessischen Hochschule eingeschrieben oder tätig sind, sowie verfolgte Forschende aus dem Ausland. Die Bewerbungen sind über die International Offices der jeweiligen Hochschule zu stellen. Diese informieren auch über Fristen und Verfahren. Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung, die es auch auf Englisch gibt. Die Kontaktstellen der Hochschulen, über die Bewerbungen einzureichen sind, sind hier zu finden: Hochschule Darmstadt, TU Darmstadt, Frankfurt University of Applied Sciences, Goethe-Universität Frankfurt, HfMDK Frankfurt, Hochschule für Bildende Künste – Städelschule sowie Hochschule RheinMain. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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