05.03.2026 — „Alte Heimat – neue Heimat“ – Veranstaltung des Kreisarchivs in Bad Homburg

Dem Thema „Alte Heimat – neue Heimat“ widmet sich der bundesweite Tag der Archive 2026, der am 07. und 08.03.2026 stattfindet. Das Kreisarchiv Hochtaunuskreis möchte darauf bereits am Donnerstag, den 05.03.2026, mit einem Doppelvortrag im Forum des Landratsamts in Bad Homburg einstimmen. Bei der um 19:00 Uhr beginnenden Veranstaltung wird zunächst Peter Maresch vom Kreisarchiv über die Spuren der Migration in Archivbeständen sprechen. Danach wird Jens Scheller, der Leiter des Hessenparks, über die Arbeit der letzten Jahre referieren, mit der Migrationsgeschichte im Freilichtmuseum dokumentiert werden sollte. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich per Email anmelden. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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24.02.2026 — Online-Infoveranstaltung zur Auswirkung von GEAS auf Kirchenasyl

Die Auswirkungen des Gesamteuropäischen Asylsystems (GEAS) auf die Durchführung von Kirchenasylen werden in einer Online-Infoveranstaltung beleuchtet, die der Verein mAqom – Kirche und Zuflucht am Dienstag, den 24.02.2026, um 19:00 Uhr anbietet. Referentin wird Maria Bethke von der Diakonie Hessen sein. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich per Email anmelden. Nähere Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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04.03.2026 — Fachtagung „Bildung statt Abschiebung“ in Frankfurt

Das Bündnis „Bildung statt Abschiebung“, das sich anlässlich der verstärkten Abschiebung auch von Schüler*innen direkt aus dem Unterricht gebildet hat, hat angekündigt, am Mittwoch, den 04.03.2026 eine Tagung in Frankfurt zu veranstalten. Bei dieser soll es neben einem rechtlichen Input auch praxisorientierte Handreichungen sowie Workshops zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten geben. Ziel ist es, Wissen zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu stärken. Ein detailliertes Programm für die Tagung ist veröffentlicht worden. Wer an der Fachtagung teilnehmen möchte, ist gebeten, sich bis zum 27.02.2026 über dieses Online-Formular anzumelden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch

Die Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch und zwar bis zum 04.03.2027. Es muss also für die Verlängerung kein gesonderter Antrag gestellt werden. Mit der automatischen Verlängerung sollen Betroffene, aber vor allem auch die Ausländerbehörden entlastet werden. Ausgenommen von der Regelung sind jedoch Personen ohne ukrainische Staatsangehörigkeit, es sei denn sie oder ihre Familienangehörigen haben vor Ausbruch des Krieges mit unbefristetem Aufenthalt oder einer Schutzanerkennung in der Ukraine gelebt. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Dokumentation zu „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“

Fachtagung stattgefunden am 22. Januar 2026. Wohnen gilt als eine der zentralen Voraussetzungen, um die Integration neu zugewanderter Menschen zu unterstützen. Tatsächlich gehören jedoch Schwierigkeiten beim Übergang von der Unterbringung in den freien Wohnungsmarkt sowie Wohnungslosigkeit zu den größten Herausforderungen, vor denen Zugewanderte beim Thema Wohnen stehen. Kommunen tun sehr viel, um die Unterbringung einer großen Zahl von Zuwandernden zu leisten. Ebenso engagieren sie sich, um den Übergang von der Unterbringung in Wohnen zu unterstützen und zu begleiten. Gerade in Ballungsräumen mit angespannten Wohnungsmärkten stoßen diese kommunalen Anstrengungen jedoch an Grenzen. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Geflüchtete, auch solche mit anerkanntem Aufenthaltsstatus, insbesondere Familien mit vielen Kindern, sind daher gezwungen, teilweise über Jahre in Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Dies schafft Barrieren im Hinblick auf die Teilhabe an Bildung, Erwerbsarbeit und Gesundheitsversorgung – nicht zuletzt auch durch die häufig fehlende sozialräumliche Integration, die eine wichtige Scharnierfunktion für die gesamtgesellschaftliche Integration übernehmen kann. In der Veranstaltung sollen Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten aufgezeigt werden. Impulsgebend sind Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem titelgebenden Forschungsprojekt „Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten – Kommunale Ansätze und Erfahrungen in der Diskussion und Reflexion“, das das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) bearbeitet hat. Flankiert werden diese durch

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26.02.2026 — QMFA-Fortbildung zur Aufenthaltsverfestigung bei humanitärem Aufenthalt

Im Rahmen der Reihe „Qualifizierter mit Flüchtlingen arbeiten“ der Diakonie Hessen, des Caritasverbands für die Diözese Limburg u.a. findet am Donnerstag eine Online-Veranstaltung statt zum Thema „Aufenthaltsverfestigung für Personen mit humanitärem Aufenthaltsstatus“. Ziel der Fortbildung ist es, Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für Personen mit humanitärem Aufenthaltsstatus aufzuzeigen. Die Aufenthaltssicherung bei Duldung ist damit explizit nicht Thema der Veranstaltung. Die Fortbildung beginnt um 9:00 Uhr und soll um 13:00 Uhr enden. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 20.02.2026 um 12:00 Uhr nur über dieses Online-Formular möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Spende würde gleichwohl dankend angenommen. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im AsylbLG-Bezug

Der Paritätische Gesamtverband und Save the Children Deutschland führen aktuell eine Umfrage zu Armut und sozialer Teilhabe von Kindern im Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) durch. Ziel der Umfrage ist es, einen Überblick aus der Beratungspraxis zu bekommen, wie es um die soziale Lage von Kindern steht, die in Haushalten leben, die Asylbewerberleistungen erhalten. Beziehende von Analogleistungen sind hier ebenso ausgenommen wie unbegleitete Minderjährige, die Leistungen nach SGB VIII beziehen. Die Teilnahme dauert etwa 20 Minuten und erfolgt anonym. Die Antworten werden im Anschluss zusammengefasst und ebenfalls anonymisiert veröffentlicht. Die Umfrage ist hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Migrationsgeschichte: Mutmacher unterwegs in Schulen

Vorbilder vor Ort statt Lehrbuch Die Initiative „2hearts@school“ will junge Menschen mit Migrationshintergrund ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialen Hürden. „Ich bin tamilischer Sauerländer“, erzählt Thaksan Sothinathan vor Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Realschule in Düsseldorf und hat die Lacher sofort auf seiner Seite. Auf die Tafel im Klassenraum hat er dazu ein Bild mit seiner Vita projiziert: Sothinathans Geschichte. Darauf ist eine Kurve mit Höhen und Tiefen abgebildet und zahlreiche Symbolbilder wie Brücken, verschiedene Flaggen oder eine Gitarre. Es ist sein persönlicher Lebensweg, den er den Schülerinnen und Schülern erzählt – jungen Menschen, die, wie er, ebenfalls in beziehungsweise mit zwei Kulturen groß werden. Denn seine Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte: Schule, anschließend Ingenieur-Studium an der RWTH Aachen und aktuell Projektleiter in einer namhaften deutschen Unternehmensagentur. „Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch“, lautet seine Botschaft an die Klasse. Bildungsinitiative will jungen Migranten Mut machen – und fördern Mehr lesen…

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