Aktionen und Hilfenetzwerke im Main-Taunus-Kreis – Stand 02.04.2020

Bad Soden Bürgerhilfe organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge, etc. Telefonischer Kontakt unter: 0172 1835197 website: https://www.bad-soden.de/fuer-die-buerger/senioren/buergerhilfe-bad-soden/ Eppstein In den Kirchorten gibt es Aktionen zur Nachbarschaftshilfe zur Organisation von Unterstützung beim Einkaufen oder bei Arztbesuchen, etc. Kontakt über das Pfarrbüro: Telefon: 06198-32046 oder-32047, E-Mail: pfarrbuero(at)katholisches-eppstein.de website: https://www.katholisches-eppstein.de/kath_eppstein/main/aktuelles/aus-der-gemeinde/ Eschborn Aktion der Kirchengemeinde mit den Pfadfindern: organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge, etc. Telefonischer Kontakt, Koordination Frau Liebetanz: 06196 41388 Aktion der Stadt Eschborn organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge, etc. Telefonischer Kontakt: 06196 490-320, -343 oder -857 website: https://www.eschborn.de/aktuelles/detail/News/ich-will-helfen-initiative-gegruendet/ Flörsheim KJG Wicker organisiert Besorgungen außer Haus wie Einkaufen, Apothekengänge etc., Kontakt über Bistumsprojekt „Uns schickt der Himmel“. Telefon: 06431 295855, E-Mail: uns-schickt-der-himmel(at)bistumlimburg.de Mehrgenerationentreff (MGT) bietet eine Hilfebörse (Einkaufen, Hund ausführen, Apotheke gehen, etc.) an. Kontakt: Lucia Haug, Tel. 06145 955-401, E-Mail: mgt(at)floersheim-main.de Website: https://www.floersheim-main.de/Freizeit-Kultur/Mehrgenerationentreff/Nachbarschaftshilfe evangelische Kirche bietet auch Hilfe an. Kontakt: Pfarrer Martin Hanauer und Pfarrbüro: Telefon: 06145-7727. E-Mail: kirchengemeinde.floersheim(at)ekhn.de Caritas-Seniorenberatungsstelle hat die telefonischen Sprechstunden erweitert: Montag – Mittwoch: 8.30 – 12 Uhr, Donnerstag: 15 – 18 Uhr und vermittelt. Kontakt Frau Müller, Frau Dickhaus. Tel. 06145 955-341, E-Mail seniorenberatung.floersheim(at)caritas-main-taunus.de Hattersheim LENA (Lebendige Nachbarschaft) organisiert Hilfen. Kontakt: Seniorenberatungsstelle Herr Leichtfuß Tel. 06190/9344638, E-Mail: seniorenberatung(at)hattersheim.net website: https://www.hattersheim.de/altmuenstermuehle Hochheim Aktion

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Hilfe für Mina: Aufruf der Gemeindecaritas der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Hofheim- Kriftel

Hilfe für Mina Mina ist ein 6-jähriges irakisches Mädchen, das mit ihrer Familie in Kriftel wohnt. Sie ist an einem Gehirntumor erkrankt, der äußerst selten ist (so genannter DIPG Tumor). Er tritt pro Jahr nur bei ca. 300 Kindern auf. Dazu kommt, dass es derzeit keine realistischen Heilungschancen zu geben scheint. Sie erhielt eine Bestrahlungstherapie, die nun abgeschlossen ist. Es gibt jedoch ein neues Medikament aus den USA, es heißt ONC201. Es basiert auf einer neuen Wirkstofffamilie, die als Imipridone bezeichnet wird. Dieses Medikament ist jedoch in Deutschland (noch) nicht zugelassen. So muss es privat bezahlt werden. Es ist sehr teuer, eine Charge von 4 Tabletten kostet 850 €. Es sollen pro Woche 2 Tabletten eingenommen werden und das über wenigstens 3 Monate. Erst dann soll ein MRT zeigen, ob es positive Veränderungen gibt. Wir bitten um Hilfe für Mina. Vielleicht ist es durch dieses Medikament möglich, ihr Leben zu erhalten. Wir sind dankbar über jegliche größere oder kleinere Unterstützung. Bitte spenden Sie auf unser Caritaskonto: Caritas St. Peter und Paul, Hofheim – Kriftel DE18 5105 0015 0200 1676 90 bei der Naspa Verwendungszweck: „Mina“ Wichtiger Hinweis Leider können wir als Pfarrei für diesen Verwendungszweck keine eigenen Spendenbescheinigungen ausstellen. Die

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Info von IOM zur freiwlligen Ausreise vom 01.04.2020

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat folgende Informationen zum Thema “freiwillige Ausreise” herausgegeben: Aufgrund der Einschränkungen im internationalen Flugverkehr durch die Covid-19-Pandemie würden freiwillige Ausreisen über das Programm REAG/GARP bis mindestens 30.04.2020 nicht umgesetzt. Anträge auf Förderung durch das Programm könnten allerdings weiterhin postalisch bei der IOM eingereicht werden. Die Anträge würden, soweit möglich, bearbeitet und die an einer Rückkehr interessierten Personen auf eine Warteliste gesetzt. Sobald freiwillige Ausreisen über das Programm wieder möglich seien, werde die IOM die Betroffenen informieren. Rückkehrinteressierte Personen hätten zudem die Möglichkeit, über diese Emailadresse und unter Angabe ihrer Kontaktinformationen ihr Interesse an einer freiwilligen Rückkehr zu bekunden. Wenn freiwillige Ausreisen wieder durchgeführt werden könnten, werde die IOM sie kontaktieren und an die nächstgelegene Rückkehrberatungsstelle verweisen.

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Informationen zu ausländerrechtlichen Auswirkungen der Corona-Krise

Keine Zustellung ablehnender Bescheide bis Ostern mit Ausnahme von Dublin-Bescheiden Das BamF hat Folgendes angekündigt: Bis Ostern werden wegen der Corona-Pandemie keine Bescheide zugestellt, mit denen Anträge als einfach oder offensichtlich unbegründet abgelehnt werden. Auch Unzulässigkeits-Bescheide nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 AsylG (u.a. Bescheide wegen internationalen Schutzes in Europa oder bei Folge- und Zweitanträgen) werden bis dahin nicht zugestellt. Weiterhin zugestellt werden dagegen Entscheidungen im Dublin-Verfahren, da die Rücküberstellungsfrist mit der Zustimmung des eigentlich zuständigen Mitgliedstaates zur Rücknahme zu laufen beginnt. Ob gegen einen Dublin-Bescheid gerichtlich vorgegangen werden sollte, muss genau geprüft werden. Das BamF ist dazu übergegangen, bei Klageverfahren die Rücküberstellungsfrist auszusetzen. Diese setzt dann erst wieder nach Abschluss des Verfahrens ein. Dublin-Abschiebungen sind wegen der Pandemie aktuell aber ohnehin ausgesetzt. Solange sich daran nichts ändert, könnte also ohne Klageverfahren die Rücküberstellungsfrist einfach ablaufen. Ob es gleichwohl sinnvoll sein könnte, eine Klage anzustreben, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Hier sollte unbedingt anwaltlicher Rat eingeholt oder Rücksprache gehalten werden mit der Verfahrensberatungsstelle des Sozialbüros und des Dekanats. Bei diesem sollte die Kontaktaufnahme unbedingt telefonisch erfolgen. Für persönliche Vorsprachen ist die Beratungsstelle gegenwärtig geschlossen. Licht und Schatten in BMI-Erlass zum Aufenthaltsrecht in der Pandemie Das Bundesinnenministerium (BMI) hat einen Runderlass herausgegeben,

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Vorstellung Stiftung Perspektive Wohnen

Die Stiftung Perspektive Wohnen übernimmt gesellschaftliche Verantwortung, indem sie Menschen in Notlagen oder Wohnungsnot sowie Menschen mit Beeinträchtigungen bedarfsgerechten Wohnraum zur Verfügung stellt. Dazu vermittelt und vermietet sie bezahlbare Wohnungen. Darüber hinaus is die Stiftung eng vernetzt mit professionellen Institutionen aus den Lebensbereichen Bildung und Arbeit, Teilhabe und Inklusion. Über diese vermittelt sie Beratung und Begleitung zu Lösungen wichtiger Zukunftsfragen von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Sie arbeitet zusammen mit Vermieter*innen, Unternehmen, Politiker*innen, Kirchengemeinden und allen anderen, die Beiträge zur Lösung der immer drängenderen gesellschaftlichen Aufgabe „Bezahlbarer Wohnraum“ leisten wollen. Stiftung Perspektive Wohnen Kurt-Schumacher-Straße 12 65760 Eschborn Offene Sprechstunden: Jeden Mittwoch von 10 – 12 Uhr (oder Termine nach Vereinbarung) Bitte bringen Sie Ihre Gehaltsbescheid, Mietvertrag und Ausweis mit. Ansprechpartner: Dieter Hermenau Telefon: 06916 967 8669 oder 0151 4090 9856 E-Mail: info(at)perspektive-wohnen.de Web: Stiftung Perspektive Wohnen

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Videos zu Sprache, Studium und Integration von Geflüchteten in Deutschland

Das TestDaF Institut in Bochum hat auf Youtube zwei Videos veröffentlicht, in denen fünf der Testteilnehmer*innen des Instituts ihre persönliche Geschichte erzählen. Die Videos geben dabei nicht nur Einblick in die Besonderheiten eines Studiums in Deutschland für Geflüchtete, sondern dokumentieren auch, was der Alltag in Deutschland für jede*n Einzelne*n von ihnen bedeutet, was ihren persönlichen Weg ausmacht und wie sie sich integriert haben in ihrer neuen Heimat. Das erste der Videos ist hier abrufbar, das zweite hier.

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Erklärung der EKHN-Synode zur Flüchtlingspolitik

In der vergangenen Woche tagte das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Frankfurt am Main. Im Rahmen dieser Herbstsynode wurde am 28.11.2019 eine Erklärung zur Flüchtlingspolitik verabschiedet. In dieser wurden folgende Punkte gefordert: weitergehende Anstrengungen zur Aufnahme von Geflüchteten von den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz, der Verzicht auf AnkER-Zentren in Hessen, die Vermeidung von Abschiebehaft, die Achtung der Kirchenasyle sowie Schutz von Familien bzw. Nachbesserungen beim Familiennachzug. Die Erklärung ist im Wortlaut hier abrufbar.

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Traumatisierte Menschen: Manual bietet niedrigschwellige Hilfe (Deutsches Ärzteblatt 13.09.2019)

Einen Kurs in „erster Hilfe“ für schwer traumatisierte Menschen haben eine Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse und Traumapädagogen in Bayern entwickelt.  Das Manual klärt sowohl über Traumafolgestörungen auf, leitet aber auch einfache, grundlegende neurophysiologisch wirksame Körperübungen an, die für eine primäre Stabilisierung schwer traumatisierter Menschen hilfreich sind. „Wir wollen das Manual bei hausärztlich tätigen Kollegen bekannter machen.  Es steht als basale Interventionsmöglichkeit zur Verfügung und füllt eine Lücke in der Primärversorgung“ erläutert Dr. med. Ulrike Wichtmann, Initiatorin von FAITH (First Aid International Trauma Helpers). Mit einem niedrigschwelligen psychosomatischen Ansatz soll die Selbstregulierung unterstützt werden, ohne dass Betroffene auf belastende Erinnerungen zurückgreifen, die eine Retraumatisierung triggern können. Der Kurs wurde im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 zusammen mit schwer traumatisierten Migranten entwickelt, die in Landsberg am Lech zu muttersprachlichen Trauma-Ersthelfern ausgebildet wurden und seitdem im Landkreis in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz im Einsatz sind.  „Es ist auch sehr gut geeignet für deutschsprachige traumatisierte Menschen, unter anderem zur Vorbereitung auf eine Psychotherapie“ sagt Fachärztin Wichtmann. Das Manual kann kostenfrei und in vielen Sprachen auf der Webseite von FAITH heruntergeladen werden.  www.faith-international.net/downloads

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„Muslimisch, männlich, desintegriert“ – Professor Ahmet Toprak über Erziehung muslimischer Jungen

Ein Interview von Denis Huber, 24. Oktober 2019 Sie sind jung, männlich, muslimisch – und in der Regel schlecht bis gar nicht integriert: Professor Ahmet Toprak hat ein Buch über türkeistämmige beziehungsweise arabische junge Männer geschrieben. Er erklärt, warum sie häufiger die Schule abbrechen, oft gewalttätig und anfällig für religiöse oder nationalistische Radikalisierung sind und wer für diese Situation verantwortlich ist. Das Interview auf web.de finden Sie hier. (Am 25.10.2019 während der Veranstaltung „Kulturelle und individuelle Vielfalt in Familien“ hatte ich die Gelegenheit mit beiden Referentinnen über Ahmed Toprak zu sprechen. Laut sie, die Studie war professionell gemacht mit über 200 gefährdeten jungen Männern. Sie halten die Studie als nicht repräsentativ aller muslimischen Jungen. Allerdings, ich lasse dass Interview hier als Teil von einem Bild unserer Schützlinge und Schätze. — Alan Pashkevich)

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