Weltflüchtlingsbericht: deutlich weniger Asylsuchende in Deutschland, dramatische Entwicklung weltweit

Weltweit waren 2017 rund 68,5 Millionen Menschen wegen Konflikt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen auf der Flucht. In Deutschland nahm die Zahl der Asylsuchenden im Vergleich zu 2016 hingegen deutlich ab. Während in Deutschland die Zahlen drastisch gefallen sind, gibt es weltweit immer mehr Flüchtlinge. Krieg, Gewalt und Verfolgung haben die Zahl der Menschen auf der Flucht auf ein Rekordniveau steigen lassen – im fünften Jahr in Folge. Hauptursachen waren die Krise in der Demokratischen Republik Kongo, der Krieg im Südsudan und die Flucht Hunderttausender Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar nach Bangladesch. Und es sind in überwältigender Mehrheit arme Länder, die die Flüchtlinge aufnehmen: Dort leben 85 Prozent von ihnen. In Europa gehen die Ankunftszahlen von Schutzsuchenden hingegen zurück. Alle zwei Sekunden wird ein Mensch zur Flucht gezwungen Im am Dienstag veröffentlichten Global-Trends-Jahresbericht meldet UNHCR, das Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen, dass Ende des vergangenen Jahres 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht waren. Das sind fast drei Millionen mehr als 2016 (65,6). Darunter waren 16,2 Millionen Menschen, die während des Jahres 2017 zur Flucht gezwungen waren. Viele von ihnen sind mehrfach vertrieben worden. Zwei Drittel der Flüchtlinge kommen aus nur fünf Ländern: Syrien, Afghanistan, Südsudan, Myanmar und Somalia. Würde auch nur in einem dieser Länder

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Plädoyer für einen Paradigmenwechsel im Integrationskurs

Plädoyer für einen Paradigmenwechsel im Integrationskurs bei Dr. Doris Lenhard Von vielen Seiten wurde bereits darauf hingewiesen, dass Integrationskurse gemessen am geleisteten Aufwand häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Dieses Papier zeigt auf, dass die herkömmlichen Unterrichtsmethoden auf selten hinterfragten Prämissen über Spracherwerb aufbauen, die aber ursächlich für den beobachteten Misserfolg sind. Die Ausarbeitung erklärt, warum wir auf dem Hintergrund unserer eigenen Bildungsbiografie zu solch fehlerhaften Prämissen neigen. Dazu liefert der Text neben einer Analyse der aktuellen Situation schlüssige Argumente aus Psycholinguistik und Gehirnforschung für die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels. Lesen Sie das Papier hier: Plädoyer für einen Paradigmenwechsel im Integrationskurs

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Studentisches Projekt / Ratgeber für Flüchtlinge – Finanzierung Ausbildung, Studium

Sehr geehrte Mitstreiter in der Flüchtlingsarbeit, wir sind Studenten und Absolventen des Studienganges Erziehungswissenschaft der Universität Jena. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes haben wir auf der Informationsplattform Sturado.de einen Ratgeber zum Thema Finanzierung von Ausbildung und Studium für Flüchtlinge / Angekommene geschaffen. Hier versuchen wir Informationen zu den unterschiedlichen Möglichkeiten der Studienfinanzierung, Ausbildungsfinanzierung für Flüchtlinge zu sammeln und sinnvoll aufzubereiten, um Infobedürftigen einen Wegweiser zu bieten: https://www.sturado.de/ratgeber-fuer-fluechtlinge-ausbildung-studium-finanzieren/. Die Informationen stehen auch in Englisch und Französisch zur Verfügung. Können Sie unseren Rategeber bitte in die Liste aufnehmen: https://www.fluechtlinge-mtk.de/informationen/sprache-kultur/. Ich denke, dass auch viele Besucher der Flüchtlingshilfe Site sich gern auf Sturado.de informieren wollen. vielen Dank und viele Grüße Jan Jecke jan.jecke@seigopo.com

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Maßnahme: „Deutschtraining und Stärken für die Arbeitswelt“

INFORMATION FÜR BERATER/INNEN Kooperations-Projekt zwischen der FRAP und der VHS Frankfurt „Mein Weg – ich weiß, was ich kann! Deutschtraining und Stärken für die Arbeitswelt“ Start: Ende 2017 TN-Plätze: 15 Unterrichtszeiten: Mo-Fr, 08:45 – 12:00 Uhr Unterrichtsort: VHS Ostend Module: Deutschunterricht (Ziel A2.2 / B1.1) Allgemeines berufliches Wissen (Bildungswege, Berufskunde, Wege in den Arbeitsmarkt) Persönliche Kompetenzen (Beratung und Präsentationstraining) Zwingend erforderliche Grundvoraussetzungen der Zielgruppe: Geflüchtete 18-30 J. noch im Asylverfahren, nicht SGB II erste Deutschkenntnisse (A2.1) geringe Arbeitserfahrung Potenzial für Ausbildung Bildungshintergrund: ~10 J. Schulbesuch Wir freuen uns, wenn unser Projekt für einige Personen aus Ihren Beratungen geeignet ist und Sie diese informieren, schnellstmöglich einen Beratungstermin im Beratungszentrum der FRAP Agentur zu vereinbaren: Mainzer Landstraße 405, 60326 Frankfurt (Straßenbahn Linie 11 und 21, Haltestelle Rebstöcker Straße) Telefon: 069/68097-150 Öffnungszeiten: Mo – Mi 8 – 16 Uhr, Do 8 – 19 Uhr, Fr 8 – 15 Uhr

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