“Kontaktstudium”: Eine universitäre Weiterbildung für Migrierte und Geflüchtete ab September

Im September 2021 startet der vierte Durchgang der universitären Weiterbildung “Kontaktstudium: Pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft”, die von der Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH (KUBI) in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main durchgeführt wird. Die Weiterbildung richtet sich an Migrierte und Geflüchtete, die bereits über eine Ausbildung oder ein abgeschlossenes bzw. angefangenes Studium aus ihren Herkunftsländern verfügen. Ziel des Projektes ist, es die Situation von Migrierten und Geflüchteten im Bildungsbereich und auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und den professionellen Einstieg oder die berufliche Verfestigung in einem pädagogischen Arbeitsbereich zu unterstützen. Die Weiterbildung startet am 28.09.2021. Am 09.09.2021 finden zwei Informationsveranstaltungen dazu um 10:00 Uhr und um 16:00 Uhr statt. Um eine vorherigen Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen sind hier zu finden.

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FAZ.net — Zurück in das Land, das sie nicht kennen

Immer wieder werden gut integrierte Familien abgeschoben. Sie sind für die Behörden leicht zu greifen. Schadet sich der Staat damit womöglich selbst? Es war um ein Uhr nachts an einem Donnerstag Mitte Juni, als in Pirna in der Sächsischen Schweiz ein Dutzend Polizeiwagen vor einem Wohnhaus im Zentrum hielt. Der Auftrag: die Familie Imerlishvili, Mutter, Vater und sieben Kinder, binnen einer Stunde reisefertig zu machen, um sie rechtzeitig zum Flughafen nach Leipzig zu bringen. Von dort aus sollte sie eine Chartermaschine noch am Vormittag desselben Tages zurück nach Georgien fliegen. Augenzeugen zufolge spielten sich dramatische Szenen ab: Die Kinder weinten und schrien, die Mutter packte in Windeseile Taschen zusammen, der Vater drohte, sich aus dem Fenster zu stürzen. Polizisten legten ihm Handschellen an und steckten ihn in eine Zwangsjacke. Noch am Abend demonstrierten auf dem Marktplatz der Kreisstadt mehr als hundert Kollegen, Nachbarn, Freunde und Bekannte, um die Rückkehr der Familie zu erreichen. (weiterlesen…)

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FAZ.net — Die Sekundärmigration nimmt weiter zu

Mit der Zahl der Migranten ist im vorigen Jahr auch die Zahl der Asylbewerber in der Europäischen Union deutlich gesunken – um ein Drittel, auf den niedrigsten Stand seit 2013. Beide Angaben korrelieren, obwohl sie keineswegs identisch sind. Während die EU-Grenzschutzbehörde Frontex 124 000 illegale Grenzübertritte meldete, verzeichnet die EU-Asylbehörde (EASO) in ihrem neuen Jahresbericht 485 000 Asylanträge. Zum einen bildet sich darin die Dunkelziffer von Personen ab, die nicht an einer Außengrenze registriert wurden. Zum anderen stellen Migranten nicht nur im Ankunftsland ihren Antrag, wie im EU-Asylrecht vorgesehen, sondern auch im Land ihrer Wahl. Für die meisten Menschen waren das im vergangenen Jahr abermals Deutschland und Frankreich. Dieser Trend zur Sekundärmigration hielt auch unter Corona-Bedingungen an.  (weiterlesen…)

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Auf!leben: Förderprogramm der DKJS

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hat unter dem Motto “Auf!leben” ein Förderprogramm aufgelegt aus Mitteln des von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Aufholpakets. Finanziert werden sollen durch das Programm außerschulische Angebote für Kinder und Jugendliche, insbesondere für solche, die in Risikolagen aufwachsen und/oder durch die Folgen der Pandemie besonders betroffen sind. Eine ausführliche Darstellung der Eckpunkte des Förderprogramms, einschließlich einer Videopräsentation, ist auf dieser Seite der DKJS zu finden. Achtung! Genaue Fördervoraussetzungen sowie die Bewerbungsbedingungen werden noch festgelegt und sollen im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden.

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Information der BGFW zu Dolmetsch- und Übersetzungsdiensten bei BA und Jobcentern

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BGFW) hat ein Informationsblatt für Migrations- und Arbeitslosenberatungsstellen verfasst und herausgegeben, in dem erläutert wird, in welcher Form bzw. unter welchen Bedingungen die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter einen Dolmetsch- bzw. Übersetzungsdienst für die Kommunikation mit Kund*innen vorhalten, deren Deutschkenntnisse eingeschränkt sind. Das Informationsblatt ist hier abrufbar.

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Kurz und bündig: Fakten zur Asylpolitik

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat seine Publikation “Fakten zu Flucht und Asyl” aktualisiert. Auf acht Seiten sind darin die wichtigsten Informationen und Zahlen u. a. zu Asylanträgen, Herkunftsländern, Schutzquoten und Aufenthaltsbeendigungen zu finden. Das Faktenpapier erklärt auch die Regeln für Asylverfahren sowie den Zugang zu Bildung und Arbeit für Geflüchtete in Deutschland. Darüber hinaus fasst es aktuelle Statistiken zu Flucht und Asyl weltweit sowie in der Europäischen Union zusammen. Das Papier ist hier abrufbar.

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Informationsseite des Ethno-Medizinischen Zentrums zu Corona in 37 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum hat eine Informationsseite zu Corona erstellt, auf der in 37 unterschiedlichen Sprachen Informationen rund um das Thema abgerufen werden können. Erfreulich ist dabei, dass die Informationen auch in mehreren afrikanischen Sprachen abrufbar sind. Es gibt sie nicht nur in den auch anderweitig häufig anzutreffenden Sprachen Tigrinya und Somali, sondern auch in Amharisch, Akan/Twi und Kiswahili.

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Vom Flüchtling zum Lehrer

Mohamed Alkitaz ist studierter Lehrer und kam 2015 als Flüchtling nach Deutschland. Mit viel Fleiß und Engagement hat er einen Deutschkurs und ein verkürztes Studium absolviert, um den Beruf in seiner neuen Heimat wieder ausüben zu können. Vom Flüchtling zum Lehrer: die Geschichte von Mohamed Alkitaz auf ZDF.de Dauer 2 min Video verfügbar bis 31.05.2022

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BePrepared App für junge Geflüchtete zum Thema Alkohol und Cannabis

Die App für junge Geflüchtete zum Thema Alkohol und Cannabis und wie man sicher damit umgeht.  Deutsch – Englisch – Arabisch – Farsi – Pashtu BePrepared (Kultursensible digitale Kurzintervention für junge Geflüchtete zur Reduktion von problematischem Alkohol- und Cannabiskonsum) ist Teil des Verbunds PREPARE („Prävention und Behandlung von substanzbezogenen Störungen bei Geflüchteten“). Verantwortliche: Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP), Katholische Hochschule NRW. Beschreibung auf Deutsch Poster auf die verschiedene Sprachen

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