Begriff-Hilfe für Dolmetscher: Bildungswege

Stadt Ulm hat ein Bildungsmappe zusammengestellt, die für Dolmetscher im MTK hilfreich sein könnte.  Fachbegriffe sind auf Englisch, Französisch, Ukrainisch, Russisch, Bulgarisch, Kroatisch, Türkisch und Arabisch übersetzt.  Bildungskonzepte sind in einfacher Deutsch verfasst. Erfahren Sie mehr unter ulm-macht-schule.de. Von der Webseite: „Schule und Bildung sind wichtig für jeden Menschen. Bildung bedeutet, Menschen lernen wichtige Dinge für den Beruf. Bildung bedeutet aber auch, Menschen lernen wichtige Dinge für ein glückliches Leben. In Ulm gibt es viele verschiedene Möglichkeiten für Bildung. Es gibt viele mögliche Bildungs-Wege. Diese Mappe soll erklären, welche Möglichkeiten es gibt. Besonders Kinder brauchen Hilfe bei der Auswahl des Bildungswegs. Eltern können in der Mappe nachlesen und ihre Kinder unterstützen. Personen, die Eltern und Kinder beraten, können auch nachlesen und die Mappe zur Beratung nutzen. Dann kann jedes Kind einen Weg wählen, der sehr gut zu ihm passt. Wir wünschen uns, dass jedes Kind seinen eigenen passenden Bildungsweg findet. Dann können Kinder gut lernen und glücklich aufwachsen. Gute Bildung ist deshalb auch wichtig für die ganze Stadt. Ich freue mich sehr, dass wir in Ulm auch eine Bildungsmappe haben.“  

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Weitere Integrationserfolgsgeschichten gewünscht

Im Jahr 2017, als Dekanat Kronberg und Bistum Limburg diese Webseite konzipierten, wurde eine Kategorie für die Veröffentlichung von Erfolgsgeschichten erstellt. Die Idee war, dass die Flüchtlingsarbeitsgruppen in den Gemeinden ihre Zeit, Energie, finanzielle und emotionale Investitionen in Flüchtlinge würdigen könnten, die Sprachnachweise erhalten, Studien- oder Ausbildungsplätze bekamen oder eine zufriedenstellende Arbeit gefunden haben. Wir möchten nun auch Flüchtlinge und Migranten einladen, ihre Erfolgsgeschichten bei der Integration zu erzählen. Natürlich bedeutet Integration mehr als nur verständliches Deutsch zu sprechen und Steuern auf die Arbeit zu zahlen. Daher kann jede Person ihre Geschichte auf die für sie geeignete Weise erzählen und dabei dieser Gliederung folgen: 1. Deine persönliche Geschichte. Wie hast Du deinen bisherigen Weg zur Integration gefunden? 2. Was hat Dir besonders geholfen? Wie hast Du Hindernisse überwunden? 3. Was würdest Du neu angekommenen Menschen empfehlen oder raten, um sich schneller zu integrieren und um Fehlstarts und falsche Erwartungen zu vermeiden? Die Geschichten können von Geflüchteten sein und auch von Migranten, umgezogenen PartnerInnen usw: d.h. Deine Geschichte sowie die Geschichten von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten. Deine Geschichte kann auf Deutsch oder Deine Muttersprache verfasst sein. Das Website-Team bestehend aus Martina Bickmann, Susanne Schuhmacher-Godemann und mir wird Deine Geschichte mit Deiner Erlaubnis

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Integrationsgeschichte einer Familie aus Syrien

Ich kam Mitte 2021 mit meiner Familie aus Syrien nach Deutschland. Meine Flucht war geprägt von schwierigen Erfahrungen – vom Krieg in Syrien bis hin zu Stationen in der Türkei und Griechenland. Diese Zeit war nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch emotional sehr belastend. In Syrien hatte ich ein Studium im Bereich Informationstechnologie begonnen, konnte es jedoch aufgrund des Krieges nicht abschließen. Als ich in Deutschland ankam, war mir jedoch eines klar: Ich wollte meinen Weg in diesem Bereich fortsetzen. Der Anfang war nicht einfach. Neue Sprache, neues System und viele Unsicherheiten. Ich musste viele Bewerbungen schreiben und viel Geduld haben. Eine entscheidende Rolle spielten dabei die sozialen Kontakte, die ich mir in Deutschland aufgebaut habe. Durch diese Kontakte bekam ich schließlich die Chance, eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu beginnen. Diese Ausbildung war für mich ein Wendepunkt. Sie gab mir Stabilität und eine klare Perspektive, besonders in einer Zeit, in der sich die Rahmenbedingungen für Geflüchtete oft verändern. Parallel dazu engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Stadt Bad Soden am Taunus sowie beim WIR-Vielfaltszentrum. Dort unterstütze ich Geflüchtete als Übersetzer zwischen Arabisch und Deutsch. Dieses Engagement ist für mich auch eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Ich bin Vater von

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Integrationsgeschichte von einer orientalischen Frau, die als Kind nach Deutschland kam

Im Jahr 1982 kam ich mit meiner Mama und meinen zwei älteren Schwestern nach Deutschland. Mein Vater lebte bereits hier und arbeitete auf einer AirBase. Ich war gerade 4 Jahre alt, meine Schwestern waren 7 und 10 Jahre alt. Wir alle sprachen kein Deutsch – nur Englisch und Urdu – und unsere Eltern konnten ebenfalls kein Deutsch. Mein Vater musste aufgrund seiner Arbeit nicht Deutsch sprechen, also war die Sprache für uns alle neu und fremd. Kurz nach unserer Ankunft wurden bei uns Kindern unsere Fähigkeiten getestet, um herauszufinden, in welche Klassenstufe wir eingestuft werden sollten. Ich kam in den Kindergarten, meine Schwestern in die 2. und 4. Klasse. Die Lehrerinnen und Lehrer erklärten unseren Eltern, dass wir zu Hause möglichst nur noch Deutsch sprechen sollten. Mein Vater legte uns Kindern zusätzlich nahe, uns untereinander auf Deutsch zu verständigen. Das war eine große Umstellung – plötzlich durften wir nicht mehr wie gewohnt Urdu miteinander sprechen, und Englisch half uns auch nicht weiter. Die ersten Wochen waren überwältigend. Ich erinnere mich, wie ich im Kindergarten oft stumm dasaß, die anderen Kinder beobachtete und versuchte, Wörter aufzuschnappen. Manchmal verstand ich gar nichts, fühlte mich hilflos oder ausgeschlossen. Meine Schwestern hatten es in

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Apr-Okt 2026 — Projekt „Kitchen Talks – Räume für Vielfalt“

Projekt „Kitchen Talks – Räume für Vielfalt“ geht ab Mitte April in die zweite Runde Am 14.04.2026 startet in Frankfurt das neue Empowerment- und Dialogprojekt „Kitchen Talks – Räume für Vielfalt“ von Über den Tellerrand Frankfurt e.V. Es werden noch Personen gesucht, die interessiert wären, an dem Format teilzunehmen. Willkommen sind Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung. Nähere Informationen zum Projekt sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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21.04.2026 — Online-Seminar „Abschiebungsdruck und Bleiberechte“

Was kann man tun, wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde? Bedeutet eine Ablehnung automatisch, dass eine Abschiebung unmittelbar bevorsteht? In der öffentlichen Debatte entsteht derzeit oft der Eindruck, dass Menschen nach einer Ablehnung ihres Asylantrags zwangsläufig abgeschoben werden. Die rechtliche Situation ist aber häufig komplexer. Das Beratungszentrum am Weißen Stein des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt-Offenbach bietet am Dienstag, den 21.04.2026, ein Online-Seminar an, bei dem die Handlungsmöglichkeiten nach einer Ablehnung erörtert werden sollen. Das Seminar startet um 17:00 Uhr und soll um 19:00 Uhr enden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Nähere Informationen sind auf dieser Seite erhältlich, auf der zugleich die Anmeldung vorgenommen werden kann. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Resolution des Bündnisses „Bildung statt Abschiebung“

Die Teilnehmenden der Fachtagung „Bildung statt Abschiebung“, die am 04.03.2026 in Frankfurt stattfand, haben eine Resolution für eine humane und bildungsorientierte Migrations- und Flüchtlingspolitik verabschiedet. Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen in Hessen und auf Bundesebene schlagen die Unterzeichnenden Alarm: Die derzeitige Abschiebepraxis verlasse zunehmend den menschenrechtlichen Konsens, auf dem die Bundesrepublik nach dem Ende der NS-Herrschaft aufgebaut wurde. Die Resolution kann hier heruntergeladen werden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch

Die Aufenthaltstitel von Geflüchteten aus der Ukraine verlängern sich erneut automatisch und zwar bis zum 04.03.2027. Es muss also für die Verlängerung kein gesonderter Antrag gestellt werden. Mit der automatischen Verlängerung sollen Betroffene, aber vor allem auch die Ausländerbehörden entlastet werden. Ausgenommen von der Regelung sind jedoch Personen ohne ukrainische Staatsangehörigkeit, es sei denn sie oder ihre Familienangehörigen haben vor Ausbruch des Krieges mit unbefristetem Aufenthalt oder einer Schutzanerkennung in der Ukraine gelebt. Nähere Informationen sind hier zu finden. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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