Wirtschaft integriert im ersten Halbjahr 2023

Das vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft durchgeführte Berufsausbildungsförderprogramm “Wirtschaft integriert” für Migrierte wird auch im Jahr 2023 weitergehen. Die Starttermine für die Berufsorientierungsphase an den unterschiedlichen Standorten in der Rhein-Main-Region können hier eingesehen werden. Interessierte können sich gerne an die benannten Ansprechpartner*innen wenden und beraten lassen. Soll ein persönliches Beratungsgespräch für einen Berufsorientierungskurs erfolgen, soll dieser Steckbrief ausgefüllt mitgebracht werden.   Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN

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Online-Fortbildung zum Chancenaufenthaltsrecht am 06.12.2022

In der von der Diakonie Hessen, dem Caritasverband in der Diözese Limburg u. a. verantworteten Schulungsreihe “Qualifizierter mit Geflüchteten arbeiten” findet am 06.12.2022 eine Online-Fortbildung zum neuen Chancenaufenthaltsrecht statt. Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr und soll gegen 13:00 Uhr enden. Nähere Informationen sind hier zu finden. An einer Teilnahme Interessierte können sich bis zum 05.12.2022 über dieses Online-Formular anmelden.   Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN

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Online-Stellenbörse für Geflüchtete aus der Ukraine

Die Europäische Kommission will Geflüchtete aus der Ukraine künftig besser bei der Online-Jobsuche unterstützen. Dafür hat sie den sogenannten EU-Talentpool gestartet. Bei diesem Pilotprojekt können Arbeitssuchende, nachdem sie ihre Registrierung abgeschlossen haben, ihren Lebenslauf im EU-Talentpool hochladen. Das Angebot ist auf Englisch, Ukrainisch und Russisch verfügbar und enthält mehr als drei Millionen Stellenangebote. Weitere Informationen sind hier zu finden.     (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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Relaunch der Internetseite menschen-wie-wir.de

Die von der Diakonie Hessen und den beiden evangelischen Landeskirchen in Hessen verantwortete Seite menschen-wie-wir.de hat einen Relaunch bekommen. Die Informationen sind nun in einzelne Themenfelder untergliedert, die über Kacheln auf der Startseite angeklickt werden können. Besonders ist hier das Themenfeld “Service” hervorzuheben, bei dem u. a. rechtliche Informationen und Fachinformationen abgerufen werden können.   Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN

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Noch freie Plätze bei Busfahrer*innen-Ausbildung bei DB

Ein neuer Qualifizierungskurs startet am 21.11.2022. In diesem Kurs sind noch Plätze frei. Die Deutsche Bahn bietet zwei Fortbildungen zur beruflichen Qualifizierung an. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich als Busfahrer*in ausbilden zu lassen. Zum anderen wird es eine Qualifizierung zur IHK geprüften Sicherheitskraft geben. Die Voraussetzungen für die Teilnahme sind für die Busfahrer*innen-Ausbildung hier.   Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN

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RLC-Tagung zu komplementären Schutzformen am 01.12.2022 in Gießen

Tagung der Refugee Law Clinic (RLC): Komplementäre Schutzformen. Ein detailliertes Programm für den Tag ist hier abrufbar. Wer an der Tagung teilnehmen möchte, soll sich bis 07.11.2022 per Email anmelden. Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 50 Euro erhoben. Studierende können kostenfrei teilnehmen. In der Gebühr ist die Verpflegung vor Ort enthalten.   Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN

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Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen in ukrainischer Sprache

Geflüchtete aus der Ukraine, die in Deutschland angekommen sind, werden mit vielen Fragen konfrontiert, z.B.: Wie finde ich einen passenden Vertrag für mein Handy? Was mache ich, wenn ich eine Rechnung bekomme, obwohl ich nichts gekauft habe? Was tun, wenn gekaufte Ware kaputt ist oder nicht funktioniert? Die Verbraucherzentrale Hessen bietet daher ab sofort kostenfreie Informationen und Beratung in ukrainischer Sprache rund ums Ankommen und Leben in Deutschland an, entweder telefonisch unter 069-940 246 (montags von 10 bis 13 Uhr) oder über den Messengerdienst Viber unter 0151- 65052525. Nähere Informationen zu dem Angebot sind auf dieser Seite zu finden, die auch auf Ukrainisch abrufbar ist. (Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN)

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EuGH stärkt das Recht auf Familiennachzug erneut

Bereits im Jahr 2018 urteilte der EuGH in einer richtungsweisenden Entscheidung, dass Kinder auch dann den Anspruch auf Familiennachzug behalten, wenn sie während des Asylverfahrens volljährig werden. Diese Entscheidung befand sich allerdings im Widerspruch zu deutschem nationalem Recht (§ 36 AufenthG) und zur diesbezüglichen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts. Daher legte dieses dem EuGH einen entsprechenden Fall erneut zur Entscheidung vor. Der EuGH blieb bei seiner ursprünglichen Entscheidung: Ein Kind, das Asyl in einem EU-Staat beantragt, verliert seinen Anspruch auf Familiennachzug nicht, wenn das Asylverfahren sich über seinen 18. Geburtstag hinauszieht. Entscheidend ist allein, ob das Kind im Zeitpunkt der Antragstellung minderjährig war. Der EuGH stärkte darüber hinaus in einer anderen Fallkonstellation das Recht auf Familiennachzug: Auch ein Asyl begehrender Elternteil verliert nicht den Anspruch darauf, ein Kind im Rahmen des Familiennachzugs in die EU zu holen, wenn das Kind vor Abschluss des Asylverfahrens des Elternteils volljährig wird. Entscheidend ist hier ebenfalls ausschließlich, dass das Kind im Zeitpunkt der Asylantragstellung des Elternteils minderjährig war. Eine ausführlichere Darstellung der Entscheidungen des EuGH findet man bei Pro Asyl. Quelle: Dr. Tobias Krohmer, EKHN

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Start des Ukraine-Förderprogramms der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt: die wichtigsten Informationen finden sich auch unter: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/ehrenamt-hilft-gemeinsam-uberblick/ Am 20.07.22 geht EHRENAMT HILFT GEMEINSAM – ankommen, mitmachen, Gesellschaft gestalten an den Start. Mit dem Förderprogramm möchten wir das Engagement für Geflüchtete aus der Ukraine in seiner ganzen Breite unterstützen. Damit möglichst viele Vereine, Institutionen und Netzwerke von dem Angebot erfahren, brauchen wir Ihre und eure Hilfe! Nutzen Sie und nutzt gerne Newsletter, Social-Media-Kanäle, Veranstaltungen und andere Gelegenheiten, um in Ihren und euren Netzwerken auf das Programm aufmerksam zu machen. Angehängt ist ein PDF, in dem Grafiken und die Pressemitteilung verlinkt sowie Textbausteine hinterlegt sind. Anträge können bis zum 1. September 2022 eingereicht werden. Vielen Dank schon jetzt für die Unterstützung! Bei Fragen steht unsere Projektleitung Philipp Berg unter hallo(at)d-s-e-e.de gern zur Verfügung.

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