Integrationsgeschichte einer Familie aus Syrien
Ich kam Mitte 2021 mit meiner Familie aus Syrien nach Deutschland. Meine Flucht war geprägt von schwierigen Erfahrungen – vom Krieg in Syrien bis hin zu Stationen in der Türkei und Griechenland. Diese Zeit war nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch emotional sehr belastend. In Syrien hatte ich ein Studium im Bereich Informationstechnologie begonnen, konnte es jedoch aufgrund des Krieges nicht abschließen. Als ich in Deutschland ankam, war mir jedoch eines klar: Ich wollte meinen Weg in diesem Bereich fortsetzen. Der Anfang war nicht einfach. Neue Sprache, neues System und viele Unsicherheiten. Ich musste viele Bewerbungen schreiben und viel Geduld haben. Eine entscheidende Rolle spielten dabei die sozialen Kontakte, die ich mir in Deutschland aufgebaut habe. Durch diese Kontakte bekam ich schließlich die Chance, eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu beginnen. Diese Ausbildung war für mich ein Wendepunkt. Sie gab mir Stabilität und eine klare Perspektive, besonders in einer Zeit, in der sich die Rahmenbedingungen für Geflüchtete oft verändern. Parallel dazu engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Stadt Bad Soden am Taunus sowie beim WIR-Vielfaltszentrum. Dort unterstütze ich Geflüchtete als Übersetzer zwischen Arabisch und Deutsch. Dieses Engagement ist für mich auch eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Ich bin Vater von
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