Hoffnung Europa? Zur Situation an den Außengrenzen Europas, Online-Panel am 17. Februar 2021, 19.00 – 20.15 Uhr

Einladung zum Online-Panel am 17. Februar 2020, 19.00 Uhr bis 20.15 Uhr

Neda Noraie-Kia Heinrich-Böll-Stiftung Griechenland ,Thessaloniki

Judith Brand Heinrich-Böll-Stiftung Bosnien-Herzegowina, Sarajevo

Petra Bendel Politikwissenschaftlerin, Vorsitzende des Sachverständigenrat Integration und Migration, Erlangen

Moderation:

Ramona Lenz Referentin für Flucht und Migration bei Medico International, Frankfurt

Die Situation an den Außengrenzen Europas hat sich nicht erst durch die Corona Pandemie erheblich verschlimmert. In Bosnien leben tausende Geflüchtete in unbeheizten Zelten bei Minustemperaturen. Die Regierung tut nichts gegen die unmenschlichen Zustände und die EU lässt sie nicht einreisen, im Gegenteil: Immer wieder wird von illegalen Push Backs durch kroatische Sicherheitskräfte berichtet. Auf Lesbos, im Lager Moria II, harren noch immer Menschen aus, deren Hauptanliegen die Fortsetzung ihres Asylverfahrens ist und stellen die berechtigte Frage: „Haben wir keine Rechte als Menschen und Flüchtlinge in Europa, die eine Grundversorgung für alle beinhalten?“ Die Liste der Mißstände ließe sich fortsetzen.

Im Jahr 2012 wurde die EU für ihren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Angesichts der Lage an den Außengrenzen innerhalb und außerhalb der EU fragen sich viele, welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden bzw. gezogen werden müssten.

In dieser Veranstaltung wollen wir darüber sprechen, was eine humanitäre Antwort auf Moria und Lipa sein kann. Welche Maßnahmen kurzfristig zu einer deutlichen Verbesserung für Flüchtlinge führen könnten, wer diese katastrophalen Zustände organisiert und warum.

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich. Verfolgen Sie das Gespräch per Livestream auf unserem YouTube-Kanal und diskutieren Sie mit: boell-hessen.de/youtube/

Weitere Infos auf die Webseite der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.