9.08.2018 – Negativer BAMF-Bescheid – was dann?

Abschiebungsandrohung in das Herkunftsland und alternative Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung

Datum: Dienstag den 9.08.2018
Uhrzeit: 9.15 – 16.30 Uhr

Ort: Diakonie, Frankfurt

Im Jahr 2018 ist in Folge des zunehmenden politischen Ausreise- und Abschiebungsdrucks auf Asylsuchende eine Zunahme an Asylantragsablehnungen zu verzeichnen. Doch was tun, wenn der negative BAMF-Bescheid vorliegt und die Abschiebung in das Herkunftsland angedroht wird?
Auf diese Situation möchten wir haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende, die mit der Beratung und Betreuung Geflüchteter befasst sind, vorbereiten.
Die Schulung beginnt mit dem Tag der Zustellung eines negativen BAMF-Bescheids, beleuchtet das Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht bis hin zur rechtskräftigen Entscheidung (ausgenommen: Dublin-Verfahren). Schließ-lich werden für den Fall der erfolglosen Klage auch Möglichkeiten dargelegt, wie ein Bleiberecht jenseits des Flüchtlingsschutzes erreicht werden kann.

Referent:  Dr. Stephan Hocks ist Fachanwalt für Migrationsrecht und seit über zehn Jahren als Rechtsanwalt in Frankfurt/M. auf dem Gebiet des Asyl- und Ausländerrechts tätig. Er ist als Lehrbeauftragter der Universität Gießen an der dortigen Refugee Law Clinic beteiligt.

Zur Anmeldung:  Flyer 09.08.2018
Anmeldeschluss ist der 6. Juli 2018